Pay-TV-Sender dürfen Zugang zu US-Filmen nicht blockieren

    7. März 2019, 14:27
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    Klauseln in Verträgen aufgehoben

    Brüssel – Pay-TV-Sender in Europa dürfen US-Filme künftig auch über Landesgrenzen hinweg anbieten. Die Europäische Kommission hatte 2015 Klauseln in Verträgen von Hollywood-Studios mit dem britischen Pay-TV-Sender Sky beanstandet, die das Senden von Inhalten außerhalb des Lizenzgebiets verboten.

    Am Donnerstag akzeptierte die Kommission nun die von Disney, NBCUniversal, Sony Pictures, Warner Bros und Sky angebotenen Verpflichtungen, diese Klauseln nicht mehr zu verwenden.

    Die Studios hatten in den Verträgen darauf bestanden, dass Sky den Zugang zu ihren Filmen außerhalb des Lizenzgebietes blockiert (sogenanntes Geoblocking). Diese Klauseln schränkten den grenzübergreifenden Wettbewerb zwischen Bezahlfernseh-Anbietern ein, hatte die EU beanstandet. Die nun genehmigten Verpflichtungen gelten fünf Jahre lang und betreffen sowohl die Online- als auch die Satelliten-Pay-TV-Dienste sowie Video-on-Demand-Abonnementdienste. (APA/Reuters, 7.3.2019)

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