Tiergarten Schönbrunn begrüßt zwei neue Nasenbären

    7. März 2019, 10:47
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    Puppe und DIego, zwei Weißrüsselnasenbären, werden in Zukunft die Roten Nasenbären im Zoo ablösen

    Wien – Die beiden Roten Nasenbären im Tiergarten Schönbrunn haben Gesellschaft von zwei jungen Weißrüsselnasenbären bekommen. Die acht Monate alten Tiere namens Puppe und Diego sind noch sehr verspielt und bringen Schwung in die Anlage, teilte der Zoo am Donnerstag mit. Sie kamen aus dem tschechischen Zoo Usti nad Labem nach Wien. Von den Roten Nasenbären Blümchen und Ursel wurden sie gut aufgenommen.

    Vertrauen gegen Futter

    "Mittlerweile schlafen alle vier in der Nacht gemeinsam in einem Körbchen. Blümchen ist mit 14 Jahren schon sehr ruhig. Ursel aber hat gerne die Tanten-Rolle übernommen und zeigt den Neuankömmlingen alles", berichtete Tierpflegerin Michaela Hofmann. Auch sie musste das Vertrauen ihrer neuen Schützlinge laut einer Aussendung Schritt für Schritt gewinnen. "Das geht am besten mit Futter. Das Herz von Nasenbären erobert man mit Heimchen, Mehlwürmern und Fleisch", informierte die Pflegerin.

    Keine Nachzüchtung der Roten Nasenbären

    Noch leben beide Arten gemeinsam in einem Gehege. Die Haltung der Roten Nasenbären wird in Schönbrunn jedoch mit dem Ableben der beiden alten Tiere aufgegeben. Der Rote Nasenbär steht auf der EU-Liste der invasiven Arten und darf in Zoos nicht mehr gezüchtet werden. Der Weißrüsselnasenbär ist davon nicht betroffen. Deshalb steigt der Tiergarten auf diese Nasenbär-Art um, die in Schönbrunn auch schon früher gehalten wurde.

    Andere Fellzeichnung

    Nasenbären sind beinahe in ganz Südamerika verbreitet und haben eine bewegliche, rüsselartig verlängerte Nase. Der Rote Nasenbär und der Weißrüsselnasenbär unterscheiden sich optisch durch ihre Fellzeichnung. (APA, 7.3.2019)

    • Die acht Monate alten Tiere namens Puppe und Diego sind noch sehr verspielt und bringen Schwung in die Anlage, sagt Pflegerin Michael Hoffmann.
      foto: apa/daniel zupanc

      Die acht Monate alten Tiere namens Puppe und Diego sind noch sehr verspielt und bringen Schwung in die Anlage, sagt Pflegerin Michael Hoffmann.

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