Gut erhaltenes Skelett aus der Jungsteinzeit in Bayern entdeckt

    7. März 2019, 10:41
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    Bei Ausgrabungen von vier Begräbnisstätten aus der Stein- und Bronzezeit stießen Archäologen auf die 6.500 Jahre alten Überreste eines Mannes

    Im Bezirk Unterfranken im Nordwesten Bayerns haben Archäologen vier Gräber aus der Stein- und Bronzezeit entdeckt, darunter das Grab eines Buben, der vor etwa 4.000 Jahren lebte. Außerdem wurde ein sehr gut erhaltenes 6.500 Jahre altes Skelett eines Erwachsenen freigelegt.

    foto: apa/dpa/daniel karmann
    Der Archäologe Scott Tucker bei der Ausgrabungsstätte aus dem Mittelneolithikum.

    Der Mann aus dem Mittelneolithikum sei bei zum Zeitpunkt seines Todes zwischen 20 und 30 Jahre alt gewesen. Er wurde mit angewinkelten Beinen bestattet, Archäologen sprechen von einem Hockergrab. Neben dem Toten wurden ein Steinbeil und Getreidesamen gefunden, die als Grabbeigaben dienten. Auch Überreste von Keramikgefäßen fanden sich im Umfeld.

    foto: apa/dpa/daniel karmann
    Das 6.500 Jahre alte Skelett erhielt den Namen "Fred".

    Die Gräber und Siedlungsüberreste wurden bei Bauarbeiten für eine neue Kelteranlage der Winzergemeinschaft Franken in Kitzingen entdeckt. Archäologische Grabungen in Bayern nehmen laut Angaben des deutschen Denkmalpflegeamts vor dem Hintergrund neuer Bauprojekte zu. 2018 sei mit 770 Ausgrabungen ein Rekordjahr gewesen.

    foto: apa/dpa/daniel karmann
    Die Forscher schätzen, dass der Mann zum Zeitpunkt seines Todes 20 bis 30 Jahre alt war.

    (red, APA, 7.3.2019)

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