Seidl mit Kreuzbandeinriss zu WM-Bronze im Teambewerb

    6. März 2019, 17:34
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    MRT-Untersuchung brachte "bittere Diagnose" und vorzeitiges Saisonende

    Seefeld/Salzburg – Für Kombinierer Mario Seidl ist die Weltcup-Saison am Mittwoch vorzeitig zu Ende gegangen. Der 26-jährige Salzburger hatte am vergangenen Samstag bei seinem Sprung auf 111,5 Meter im Teambewerb, in dem er mit Österreichs Quartett Bronze holte, einen Stich im linken Knie verspürt. Eine MRT-Untersuchung ergab nun, dass er dabei einen Einriss des vorderen Kreuzbandes erlitten hatte.

    "Ich habe gleich nach der Landung einen Stich im Knie gespürt und auch gemerkt, dass das Knie beleidigt ist. Aber an so einem Tag und bei so einer Kulisse habe ich keinen einzigen Gedanken ans Aufgeben verschwendet", betonte Seidl in einer Aussendung. Er "habe gekämpft bis zum Schluss und die Zähne zusammengebissen, damit wir weiter im Rennen um die Medaillen bleiben konnten".

    Wegen der anhaltenden Schmerzen in den vergangenen Tagen habe er sich der MRT-Untersuchung unterzogen. "Ich wollte meine tolle Saison mit meinem ersten Weltcupsieg, dem Sieg im Triple in Chaux-Neuve und der Team-Bronzemedaille mit den Bewerben in Oslo und Schonach gebührend abschließen, aber ich muss das jetzt leider so hinnehmen. Mein Körper ist mein Kapital, und ich muss an die nächste Saison denken", sagte Seidl nach der "bitteren Diagnose". (APA, 6.3.2019)

    • Mario Seidl war mit eingerissenem Kreuzband in der Loipe unterwegs und leistete damit einen nicht unwesentlichen Beitrag zu Bronze im Teambewerb.
      foto: apa/afp/joe klamar

      Mario Seidl war mit eingerissenem Kreuzband in der Loipe unterwegs und leistete damit einen nicht unwesentlichen Beitrag zu Bronze im Teambewerb.

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