Gehälter der kaufmännischen Zeitungsangestellten steigen um 2,8 Prozent

    6. März 2019, 14:42
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    Herausgeberverband und Gewerkschaft erzielten Einigung, "Papamonat" vereinbart

    Wien – Die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier und der Herausgeberverband VÖZ einigten sich in ihrer Verhandlungsrunde auf ein Gehaltsplus von 2,8 Prozent für kaufmännische Angestellte bei Tages- und Wochenzeitungen und deren Online- und Nebenausgaben ab 1. April 2019.

    Die bisherigen Quinquennienbeträge und die Lehrlingsentschädigung steigen ebenfalls um 2,8 Pozent. Die Laufzeit der Vereinbarung beträgt zwölf Monate.

    Papamonat vereinbart

    Darüber hinaus wurde die Anrechnung der Karenzzeiten inklusive Familienzeitanrechnung auf 24 Monate erhöht sowie die Einführung eines Anspruchs auf Familienzeit, der sogenannte Papamonat, vereinbart.

    Der erzielte Kompromiss trage einerseits den strukturellen Herausforderungen der Zeitungs- und Magazinbranche Rechnung und stelle andererseits eine faire – und deutlich über der Inflation liegende – Erhöhung der Gehälter für die Belegschaft dar, kommentiert Claudia Gradwohl vom Verlegerverband das Ergebnis.

    Gewerkschaftsvertreter Alois Freitag: "Neben einer für die Branche vertretbaren Gehaltssteigerung konnten im Rahmenrecht zukunftsorientierte Akzente, wie der Anspruch auf Familienzeit vereinbart werden." (red, 6.3.2019)


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