Japanisch: Nikka Days Blended Whisky

    Kolumne21. März 2019, 13:54
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    Spitzenwhisky muss nicht immer aus Schottland stammen. Auch Japan spielt da ganz vorn mit

    Lange Zeit schenkte man Whisky-Destillerien, die nicht aus Schottland kamen, wenig Beachtung. Diese Zeiten gehören mittlerweile der Vergangenheit an, und Brenner aus der ganzen Welt produzieren hervorragende Whiskys.

    Jener von Nikka räumte in den letzten Jahren unzählige Preise ab und ist zum Symbol für japanischen Whisky geworden. 1934 eröffnete Masataka Taketsuru die Destillerie Yoichi auf der Insel Hokkaido. Über 30 Jahre später kam die Brennerei Miyagikyo auf Honshu dazu.

    Im Nikka Days werden Destillate aus beiden Brennereien vereint, in denen die Brennblasen noch traditionell mit Kohlefeuer betrieben werden. Die Meeresluft, das torfige Grundwasser und eine hohe Luftfeuchtigkeit verleihen dem Single Malt seinen Geschmack.

    Beim Öffnen der Flasche strömen einem bereits florale Noten und eine ordentliche Portion Zitrus entgegen. Im Glas kommen rauchige Aromen und etwas Honig hinzu. Am Gaumen zeigt er sich samtig weich und bringt Noten von Karamell, Vanille und Nüssen mit. Die Torfigkeit hält sich ganz dezent im Hintergrund. Durch seinen angenehmen Trinkfluss ist dieser Whisky vor allem für Einsteiger geeignet. (Alex Stranig, RONDO, 21.3.2019)

    Nikka Days Blended Whisky
    700 ml um 36,90 Euro
    bei www.weisshaus.at

    • Nikka Days Blended Whisky ist ein Symbol für japanischen Whisky geworden.
      foto: hersteller

      Nikka Days Blended Whisky ist ein Symbol für japanischen Whisky geworden.

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