Becherwurf: Sturm hofft auf mildere Strafe

    4. März 2019, 18:21
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    Dienstag Anhörung bei der letzen Instanz der UEFA

    Graz – Sturm Graz hofft in der Becherwurf-Causa auf eine mildere Strafe vonseiten der UEFA. Am Dienstag erfolgt die Anhörung einer Delegation des Fußball-Bundesligisten bei der letzen Instanz der Europäischen Fußball-Union. Sturm hatte die Sanktion – eine Strafzahlung von 30.000 Euro und ein Europacup-Heimspiel ohne Zuschauer – beeinsprucht.

    Sturms Wirtschafts-Geschäftsführer Thomas Tebbich wollte die Standpunkte des Vereins noch einmal darlegen, "um so diese harte Strafe, welche durch einen Einzeltäter verursacht wurde, vermindern zu können".

    Täter zu drei Monaten unbedingter Haft verurteilt

    Im Hinspiel der Europa-League-Qualifikation zwischen den Grazern und Larnaka (0:2) am 9. August des Vorjahres wurde der Schiedsrichter-Assistent von einem aus dem Zuschauerbereich geworfenen Becher getroffen und lag kurzzeitig blutend auf dem Rasen. Das Spiel konnte erst nach einer 40-minütigen Unterbrechung fertiggespielt werden. Der Täter wurde unmittelbar nach dem Wurf identifiziert und ist mittlerweile zu drei Monaten unbedingter Haft verurteilt worden. (APA, 4.3.2019)

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