Steirer griff Polizist an: Mann entpuppte sich als gesuchter Schläger

    4. März 2019, 10:37
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    20-Jähriger hatte Beamten Kopfstoß zu versetzen versucht, eine Woche später verletzte er einen 24-Jährigen schwer

    Gralla – Ein 20-Jähriger aus der Südsteiermark hat sich am Wochenende nach seiner Festnahme wegen Angriffs auf einen Polizisten als gesuchter Gewalttäter entpuppt. Der Mann hatte vor einer Diskothek in Gralla einen Beamten mit einem Kopfstoß attackiert, der Uniformierte blieb unverletzt. Bei der Überprüfung der Personalien stellte sich heraus, dass er zuvor einen 24-Jährigen schwer verletzt haben soll.

    Der Angriff auf die Polizisten hatte sich bereits am 17. Februar gegen 3.15 Uhr zugetragen. Der 20-Jährige hatte die Exekutive alarmiert, weil er am Parkplatz vor einer Diskothek in Gralla (Bezirk Leibnitz) angeblich von einem Unbekannten geschlagen worden war. Nachdem die Beamten offenbar nicht nach den Vorstellungen des Mannes agierten, beschimpfte er diese wüst, geriet in Rage, versuchte einem einen Kopfstoß zu versetzen und bedrohte sie mit dem Umbringen. Der 20-Jährige wurde daraufhin festgenommen und in eine Nervenklinik eingeliefert. Aus dieser war er dann wieder entlassen worden.

    Die in der Zwischenzeit geführten Ermittlungen ergaben, dass der Leibnitzer genau eine Woche später am 24. Februar gegen 5.30 Uhr vor dem Parkplatz einer weiteren Diskothek in dem Gewerbegebiet einen 24-Jährigen aus dem Bezirk Südoststeiermark schwer verletzt haben soll. Er versetzte demnach dem Mann mit einer abgebrochenen Flasche einen Schlag ins Gesicht. Der Südoststeirer wurde ins LKH Wagna eingeliefert.

    Am Samstagnachmittag wurde der 20-Jährige gegen 13.00 im Stadtgebiet von Leibnitz von Polizisten zufällig gesehen und festgenommen. Der Mann gab die Gewalttaten zu. Als Motiv gab er an, dass er dem 24-Jährigen "einen Denkzettel verpassen" wollte. Er wurde in die Justizanstalt Graz-Jakomini gebracht. (red, APA, 4.3.2019)

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