Das fünfte Element

Einserkastl3. März 2019, 18:45
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Wenn es nach dem letztes Jahr verstorbenen Wissenschafter Stephen Hawking geht, steht die Menschheit vor dem Abgrund

Der Planet: ausgebeutet und fiebernd. Die Gesellschaft: zerfallend. Die Technik jedoch rasant in Weiterentwicklung begriffen, weshalb wir jetzt stolz darauf sein können, uns auf multiple, originelle und intensive Art und Weise ums Eck bringen zu können – und die bedauernswerten Flora und Fauna gleich mit.

Hawking empfiehlt übrigens eine Besiedlung des Weltalls, weil er mit großer Wahrscheinlichkeit von dieser Tatsache ausgeht. Was seiner Meinung nach der einzige Ausweg wäre: ein gemeinsames Lösen der globalen Herausforderungen. Die größte Gefahr für die Menschheit sei aber dabei die mangelnde Empathie und die Amok laufende Aggression.

Man möchte so gerne daran glauben, dass die Übung gelingt, dass die Menschheit diesen entscheidenden Schritt setzen kann. Und dann sieht man in ein x-beliebiges Forum, in dem sich Hinz und Kunz mit der Verbissenheit fanatisierter Krokodile nicht nur wegen der Klimademonstrationen junger Menschen, sondern auch wegen recht harmlosen Dingen an die Gurgel gehen. Und man muss sich schaudernd eingestehen, dass ein Szenario à la Interstellar vermutlich doch die realistischere Variante darstellt – oder die Rettung durch freundliche Aliens. Falls die sich den Stress wirklich antun wollen. (Julya Rabinowich, 03.3.2019)

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