Bodycam-Aufnahmen: BMI setzt auf eigenes geschlossenes System

    2. März 2019, 17:13
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    Datenspeicherung in Österreich nicht wie in Deutschland ausgelagert, sondern ressortintern

    In Deutschland ist Kritik wegen der Speicherung von Aufnahmen aus Bodycams durch die Bundespolizei auf Servern von Amazon aufgekommen. Die österreichische Polizei, die mit Monatsende ihre ersten 140 Bodycams offiziell in Betrieb nehmen wird, gehe einen anderen Weg und setze bei der Datenspeicherung auf ein eigenes geschlossenes System, wurde auf APA-Anfrage im Innenministerium versichert.

    Geschlossenes System

    Die Speicherung erfolge nicht ausgelagert, sondern in ressortintern betriebenen Rechenzentren, erläuterte Ministeriumssprecher Christoph Pölzl. Es werde nichts in einer Cloud gespeichert, und auf die geschlossenen Computersysteme sei kein externer Zugriff möglich. "Die Datensicherheit gegenüber Dritten ist gegeben", betonte der Sprecher.

    Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) hatte am Freitag symbolisch zehn der neuen "Body Worn Cameras" an Polizisten der Landespolizeidirektion Wien übergeben. Ab Ende März sollen sie regelmäßig im Außendienst zum Einsatz kommen. Die Ausgabe der Geräte hat in einzelnen Bundesländern bereits begonnen. (APA, 2.3.2019)

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    BMI

    • Auch die österreichische Polizei nutzt seit Kurzem Bodycams.
      foto: apa/dpa/andreas arnold

      Auch die österreichische Polizei nutzt seit Kurzem Bodycams.

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