Altach will sich von der Admira distanzieren

1. März 2019, 16:14
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Altach-Coach Grabherr: "Sieg wäre für den Kopf sehr gut"

Die Bundesliga-Konferenz, Sa. ab 17 Uhr

Altach/Maria Enzersdorf – In der Fußball-Bundesliga steht am Samstag ein echtes Kellerderby auf dem Programm. Der Vorletzte SCR Altach empfängt Schlusslicht Admira und hat dabei die Chance, den Vorsprung auf die Niederösterreicher auf vier Punkte auszubauen. Allerdings reisen die Gäste mit einer großen Portion Optimismus an.

Grund dafür ist der souveräne 3:0-Heimsieg vor einer Woche zum Frühjahrsauftakt über Wacker Innsbruck. "Doch wir müssen fokussiert bleiben und unser Spiel auf den Platz bringen", warnte Trainer Reiner Geyer. Dass seine Mannschaft die Rote Laterne im Falle eines Erfolges an Altach abgeben würde, lässt den Deutschen relativ kalt. "Die Saison ist ja nicht an diesem Wochenende aus. Für uns geht es nur darum, unseren Matchplan gegen Altach durchzuziehen."

So wie die Admira haben auch die Gastgeber einen Erfolg im Visier. "Das ist ein wichtiges Spiel, damit wir Selbstvertrauen tanken können", sagte Coach Werner Grabherr. "Ein Sieg wäre für den Kopf sehr gut, weil man ein Statement setzen würde. Und am Ende kann jeder Punkt entscheidend sein."

Seine Mannschaft startete mit einem achtbaren 0:0 beim WAC ins neue Jahr, dennoch schrumpfte der Polster auf die Admira. Deren Sieg über Wacker Innsbruck kam für Grabherr nicht überraschend. "Sie haben mit Schösswendter und Pusch im Winter zwei Verstärkungen geholt, die ihnen sehr gut tun." (APA, 1.3.2019)

Bundesliga 20. Runde

SCR Altach – FC Admira (Cashpoint-Arena, 17.00 Uhr, SR Gishamer). Bisheriges Saisonergebnis: 4:2 (a). Saisonergebnisse 2017/18: 1:4 (a), 2:2 (h), 1:3 (a), 1:2 (h)

Altach: Kobras – Lienhart, Zech, Netzer, Zwischenbrugger, Karic – S. Nutz, Piesinger, Fischer – Gebauer, M. Berisha

Ersatz: Lukse – Luckeneder, Schreiner, Oum Gouet, Meilinger, Grbic, Anderson, Mwila

Es fehlen: Ngwat-Mahop, Aigner, Müller (alle verletzt)

Admira: Leitner – Aiwu, Schösswendter, Bauer – Maier, Toth, Hjulmand, Scherzer – Pusch, Starkl – Schmidt

Ersatz: Kuttin – Zwierschitz, Vorsager, Malicsek, Paintsil, Soiri, Kalajdzic

Es fehlt: Thoelke (Schien- und Wadenbeinbruch), Strauss (rekonvaleszent nach Kreuzbandriss)

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