Trump: Auch Handelsgespräche mit China könnten scheitern

    28. Februar 2019, 14:18
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    Nach dem gescheiterten Hanoi-Gipfel mit Kim Jong-un legt der US-Präsident im Handelsstreit mit China nach

    Hanoi – Nach dem gescheiterten Gipfel mit Nordkorea hat US-Präsident Donald Trump erneut auch ein Platzen der Gespräche zur Lösung des Handelsstreits mit China nicht ausgeschlossen. Er werde auch die Verhandlungen mit der Volksrepublik verlassen, wenn diese nicht zum Ziel führten, sagte Trump in Hanoi.

    Dort hatte er sich zuvor mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un nicht auf eine gemeinsame Linie zur atomaren Abrüstung einigen können.

    Der Handelsstreit zwischen den USA und China belastet die Weltwirtschaft seit Monaten. In der vergangenen Woche hatten sich Delegationen beider Länder getroffen, um über Wege zur Lösung des Konflikts zu verhandeln. Trump hatte sich danach optimistisch geäußert. Am Donnerstag allerdings hatte der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer gesagt, es seien zwar Fortschritte erzielt worden. Es sei aber noch zu früh, um das Ergebnis der Verhandlungen vorherzusagen. Dies hatte die Stimmung an den Aktienmärkten gedämpft.

    Trump selbst hatte wiederholt betont, die Gespräche könnten auch scheitern, falls es keine ausreichenden Fortschritte geben sollte. Er hatte zunächst eine Einigungsfrist bis zum 1. März gesetzt, diese dann aber verlängert. (Reuters, 28.2.2019)

    • Donald Trump verschärft seine Wortwahl im Handelsstreit mit China. Führen die Verhandlungen mit China zu keinem Erfolg, werde er auch diese verlassen, so der US-Präsident.
      foto: reuters / jorge silva

      Donald Trump verschärft seine Wortwahl im Handelsstreit mit China. Führen die Verhandlungen mit China zu keinem Erfolg, werde er auch diese verlassen, so der US-Präsident.

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