3.000 Zivilisten durften letzte Bastion des IS in Syrien verlassen

    22. Februar 2019, 12:59
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    Vor allem Frauen und Kinder wurden aus jenem Dorf gebracht, in dem sich Restbestände der IS-Kämpfer verschanzt haben

    Baghouz – Knapp 30 Lastwagen haben am Freitag Frauen, Kinder und Männer aus der letzten Bastion der Jihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) im Osten Syriens geholt. AFP-Reporter sahen, wie ein langer Konvoi von Lastwagen das Dorf Baghouz (Baghus) an der irakischen Grenze verließ.

    Die Kolonne wurde von Kämpfern der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) begleitet, die die Ortschaft im Euphrattal seit Wochen belagern. In den Lastwagen waren vermummte Männer, Frauen in schwarzen Nikabs und Kinder zu sehen.

    Zuletzt hatten die SDF-Kämpfer am Mittwoch rund 3.000 Menschen in Lastwagen aus dem Dorf geholt, darunter Kämpfer, aber auch Frauen und Kinder. Der SDF-Sprecher Mustafa Bali hatte angekündigt, sie wollten versuchen, am Freitag die verbleibenden Zivilisten herauszuholen. Die SDF schätzten, dass sich noch mehrere tausend Zivilisten in Baghouz aufhielten. (APA, 22.2.2019)

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