Was kommt, was geht: Bienenwachs statt Tetrapak

    23. Februar 2019, 16:00
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    In dieser Fotokolumne zeigen wir Gegenstände, die in Zukunft aus unserem Alltag verschwinden werden. Abgelöst werden sie von innovativen Entwicklungen und frischen Ideen

    Was geht...

    foto: walmarkt

    Reisverpackung aus Karton, Öl in der Flasche oder Säfte im Tetrapak – das alles könnte bald der Vergangenheit angehören. Die klassische Lebensmittelverpackung hat nämlich eine wesentlich längere Lebensdauer als die darin erhaltenen Nahrungsmittel und ist in der Regel umweltbelastend.

    Das Konzept "Too Shall Pass" hat eine Lösung für dieses Problem: Verpackung, die in einer Symbiose mit dem Inhalt steht.

    Was kommt ...

    Die Verpackung der Zukunft ist aus biologisch abbaubarem Bienenwachs. Um sie zu öffnen, schält man den Behälter wie eine Frucht. Für flüssige Nachrungsmittel wie etwa Öl kann eine Verpackung aus karamellisiertem Zucker, überzogen mit Wachs, verwendet werden. Um sie zu öffnen, wird sie wie ein Ei geknackt. Wenn das Material zerbrochen ist, schützt das Wachs den Zucker nicht mehr, und die Verpackung schmilzt, wenn sie mit Wasser in Berührung kommt.

    Entwickelt wurden diese Konzepte vom schwedischen Designstudio Tomorrow Machine.


    Was geht ...

    foto: getty images/istockphoto

    Das dünne Plastiksackerl für Obst und Gemüse ist Umweltschützern schon lange ein Dorn im Auge. Immer mehr Konsumenten und nun auch einzelne österreichische Supermarktketten steigen langsam auf Mehrwegbeutel um, die man bei jedem Einkauf erneut verwenden kann.

    Was kommt ...

    foto: hofer

    Die Laserbeschriftung auf Obst und Gemüse könnte die gängigen Aufkleber oder aufwendige Plastikverpackung ablösen. Der Markenname oder der Strichcode werden nun direkt in die Schale gedruckt und transportieren somit Infos, die sonst auf einer aufwendigen Verpackung angebracht wären. (os, 14.3.2019)

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