SK Hynix plant 100-Milliarden-Dollar-Investition in neue Fabriken

    21. Februar 2019, 12:11
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    Scharfer Wettbewerb zwischen südkoreanischen und chinesischen Chipherstellern

    Der weltweit zweitgrößte Speicherchiphersteller SK Hynix will für 107 Mrd. Dollar (94,3 Mrd. Euro) vier neue Fabriken in Südkorea bauen. Die Bauarbeiten auf dem Gelände in der Nähe der Hauptstadt Seoul sollen 2022 beginnen und zwei bestehende Fabriken ergänzen, in die in den nächsten Jahren zusätzlich 49 Mrd. Dollar investiert werden soll.

    In den Fabriken sollen DRAM-Chips, die als Arbeitsspeicher in Computern, Servern und mobilen Geräten verwendet werden, und neue Chip-Generationen hergestellt werden, wie das südkoreanische Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

    Wappnen gegen China

    SK Hynix will sich damit für eine steigende Nachfrage angesichts neuer Technologien wie den neuen Mobilfunkstandard 5G rüsten, obgleich abflauende Smartphone-Käufe den Boom bei Chips beendet haben. Zugleich will sich das Unternehmen gegen den schärferen Wettbewerb aus China wappnen.

    Das Reich der Mitte versucht gerade zur weltweit größten Chiphersteller-Nation zu werden. China ist bereits der weltgrößte Chip-Verbraucher und importierte 2017 Chips im Wert von 270 Mrd. Dollar – mehr als seine gesamten Rohölimporte. (APA, 21.02.2019)

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