Telefonica Deutschland machte 2018 weniger Verlust

    20. Februar 2019, 09:45
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    230 Mio. Euro Verlust, dennoch Dividende von 27 Cent, spanische Mutter holt sich 556 Mio. Euro

    Der Mobilfunkkonzern Telefonica Deutschland (O2) hat seinen Verlust im vergangenen Jahr von 381 auf 230 Mio. Euro verringert. Der Trend zur Nutzung von Videos, Fotos und Musik via Smartphone habe den mobilen Datenverkehr in seinem Netz 2018 um 49 Prozent auf 622.000 Terabyte wachsen lassen.

    Die Einnahmen aus dem Verkauf von Smartphones seien deutlich gestiegen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Aber hohe Abschreibungskosten belasteten das Unternehmen weiterhin, und der Festnetzumsatz sank. Die Integration des übernommenen Konkurrenten E-Plus sei inzwischen im Wesentlichen abgeschlossen. Für das laufende Jahr stellte das Unternehmen einen unveränderten Umsatz von 7,3 Mrd. Euro und einen unveränderten oder etwas höheren Betriebsgewinn in Aussicht.

    Nummer eins im deutschen Markt

    Mit 45,3 Millionen Mobilfunkanschlüssen ist Telefonica nach Kunden die Nummer eins im deutschen Markt. Durch weitere LTE-Stationen konnte das Unternehmen bei der Netzqualität im vergangenen Jahr aufholen. Der LTE-Ausbau soll dieses Jahr weiter vorangetrieben werden. Insgesamt sollen weiterhin 13 bis 14 Prozent des Umsatzes für Sachinvestitionen ausgegeben werden.

    Trotz des Jahresverlusts will Telefonica Deutschland eine Dividende von 27 Cent je Aktie ausschütten. Die spanische Mutter Telefonica hält 69 Prozent der Aktien und erhält damit 556 Mio. Euro. (APA, 20.2. 2019)

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