64. Song Contest: Hohe Ticketpreise in Tel Aviv sorgen für Ärger

    19. Februar 2019, 13:26
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    Preise für das Finale am 18. Mai liegen zwischen 280 und 490 Euro

    Tel Aviv – Die Tickets für den Eurovision Song Contest in Tel Aviv werden nach israelischen Angaben deutlich teurer ausfallen als für den Wettbewerb 2018 in Lissabon. Die Preise für das Finale am 18. Mai liegen zwischen umgerechnet rund 280 und 490 Euro, wie der für die Übertragung zuständige Fernsehsender Kan am Dienstag mitteilte. In Portugal lagen die Preise zwischen 35 und 299 Euro.

    Zahlreiche Fans kritisierten auf Twitter die hohen Preise unter #Eurovision mit Beiträgen, wie "Ich meine... sind die verrückt, oder was? (...) Das ist ein klares "Nein" von mir" oder "Wahnsinn. Wie viele Menschen werden durch diesen Preis ausgeschlossen @Eurovision @EBU_HQ?".

    Zu der Frage wann der Ticketverkauf starten soll, äußerte sich eine Sprecherin von Kan zunächst nicht. Nach einem Bericht der "Jerusalem Post" soll dies noch im Februar geschehen.

    Kritik an Regierung

    Eine Sprecherin für den ESC in Israel wollte sich zunächst nicht zu den Gründen für die hohen Ticketpreise äußern. Allerdings hatte Kan im vergangenen Jahr mehrfach die israelische Regierung kritisiert, sie halte ihre Finanzierungsversprechen für den Wettbewerb nicht ein.

    Nach einem Bericht der "Jerusalem Post" führt zudem die große Bühne dazu, dass von ursprünglich bis zu 10.000 Plätzen nur 7.300 Sitzplätze in der Halle übrig blieben. Deswegen sei noch ein VIP-Bereich mit 1.500 weiteren Sitzplätzen eingerichtet worden. Eine Vorgabe der EBU ist ein Veranstaltungsort mit Platz für rund 10.000 Zuschauer.

    Im vergangenen Mai hatte Netta Barzilai ("Toy") den Eurovision Song Contest in Portugal gewonnen. Daher wird der Wettbewerb dieses Jahr regulär in Tel Aviv ausgetragen – vom 14. bis zum 18. Mai. (APA, 19.2.2019)

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