London Fashion Week: Burberry, Beckham und Bankiers

Ansichtssache19. Februar 2019, 11:24
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Die London Fashion Week ist am Dienstag zu Ende gegangen. Ein Rückblick auf die Highlights.

foto: daniel leal-olivas / afp

Das britische Modelabel Burberry machte keinen Hehl daraus, wo es herkommt. Mit dem Union Jack auf dem Rücken ging es auf den Laufsteg.

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foto: reuters/henry nicholls

Burberry-Designer Riccardo Tisci ließ seine Kollektion unter dem Motto "Sturm" laufen. Eine Anspielung auf das britische Wetter und die aktuelle politische Lage im Land.

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Auch Gigi Hadid durfte da natürlich nicht fehlen. Hier in einem von Streetwear inspirierten Polo-Shirt samt schulterfreier Jacke. Tisci war vorher bei Givenchy, schon da ließ er sich immer wieder von Straßenmode inspirieren.

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Zum Abschluss gab es unter anderem Anzüge für die Männer: wie gewohnt in Burberry-Beige und mit passendem Mantel über dem Arm.

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Dann durfte Designerin Victoria Beckham ihre Linie auf dem Laufsteg präsentieren.

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Wie schon in ihrer Frühlings-Kollektion setzte Beckham für Herbst auf strahlende Farben.

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Family first: Brooklyn Beckham war mit seiner Model-Freundin Hana Cross zu Gast bei der Mama.

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Die britische Designerin Alexa Chung war mit ihrer zweiten Show auf der London Fashion Week.

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Ihre Kollektion hörte auf den Namen "Off the Grid". Das kann mit "untergetaucht" oder mit "aus dem Raster" übersetzt werden.

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Design-Ikone Vivienne Westwood war nicht nur da, um ihre neue Kollektion zu präsentieren, sondern auch, um für Klimaschutz und gegen Konsum zu protestieren.

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Ihre Models trugen kritische Slogans auf ihrer Kleidung, hier gegen "gierige Bänker".

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Dezentere Mode gab es aber auch zu sehen. Hier ein langes Abendkleid in einem Bronze-Ton.

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Für puffige, pinke Tüll-Kleider ist die britische Designerin Molly Goddard bekannt. Da machte sie auch auf der London Fashion Week keine Ausnahme.

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Justin Thornton und Thea Bregazzi zollten für Preen Großbritannien ihren Respekt und zeigten Varianten von klassisch schottischen Kilts.

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Der britische Designer Mark Fast überzeugte mit Strickwaren und Sekretärinnen-Vibes aus dem New York der 1960er Jahre.

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Unter dem Motto "Erde, Luft, Feuer, Wasser" zeigte Mary Katrantzou ihre neuen Entwürfe. Bei dieser Mischung aus Mantel und Poncho kamen alle wohl Elemente gleichzeitig in einen Topf.

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Bei der Show der polnischen Designerin Marta Jakubowski trugen viele Models Anthurien im Mund. Der Grund: eine Zeile aus "Das Lachen der Medusa" von Schrifstellerin und Frauenrechtlerin Hélène Cixous: "Sie spuckt Flamingoblumen. Sie wird nicht zum Schweigen gebracht."

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Der britische Designer Henry Holland ließ sich mit seinem Label House of Holland unter anderem aus Mexiko und Japan inspirieren. "Diese Show zeigt einen Weltenentdecker", sagte er.

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Der schottische Designer Christopher Kane überraschte mit einer Kollektion von Fetischen inspiriert. Hier der "Rubberist", also jemand mit einer Vorliebe für Gummi.

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Kane war allerdings darauf nicht festgelegt und zeigte auch klassische Strickware.

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Die Kopfstücke vom türkisch-zyprischen Designer (und Mode-Professor an der Universität für Angewandte Kunst in Wien) Hussein Chalayan sorgten auf seiner Show für viele schmunzelnde Gesichter.

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Durfte in London natürlich nicht fehlen: der Chefredakteur der britischen Vogue Edward Enninful. (poll, 19.2.2019)


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