Innsbrucker bedrohte Nachbarn mit Schreckschusspistole

    16. Februar 2019, 09:57
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    Auseinandersetzung wegen Lärm durch Wohnungssanierung

    Innsbruck – Wegen Sanierungsarbeiten in einer Wohnung in Innsbruck kam es am Freitag zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern, bei der ein 57-Jähriger den 34-jährigen Nachbarn mit einer Waffe bedrohte.

    Der 57-Jährige hatte sich durch den Lärm gestört gefühlt und zuerst nur verbal seinen Unmut geäußert, war dann aber laut Polizei mit einer Schusswaffe zurückgekehrt und hatte sie vor seinem Nachbarn repetiert. Der Bedrohte alarmierte die Polizei, die bei dem Nachbarn die Waffe fand und sicherstellte.

    Wie sich herausstellte, handelte es sich um eine Schreckschusswaffe, die bei ihrem Auffinden ungeladen war. Allerdings wurden in einer Schublade auch 10 Stück Reizstoffpatronen gefunden. Über den 57-Jährigen wurde ein vorläufiges Waffenverbot verhängt. Er zeigte sich geständig, so die Polizei, und wird auf freiem Fuß angezeigt. (APA, 16.2.2019)

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