Cyberangriff bei Aufzugsbaukomponenten-Firma Wittur mit Werk in NÖ

    13. Februar 2019, 15:50
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    Fertigung steht in allen Niederlassungen still

    Die deutsche Aufzugskomponenten-Firma Wittur ist Opfer eines Cyberangriffs geworden. Wie der ORF Niederösterreich berichtete, stand am Mittwoch die Fertigung in allen Werken still. Auch die Niederlassung in Scheibbs, in der 550 Mitarbeiter beschäftigt sind, ist demnach betroffen. In den nächsten Tagen soll die Produktion wieder aufgenommen werden.

    "Cyber Security Event"

    Am Samstagabend soll die interne Überwachung angeschlagen haben, heißt es in dem Online-Bericht. Die Wittur-Gruppe mit Sitz in Wiedenzhausen bei München bestätigte dem ORF, dass es einen "Cyber Security Event" gegeben habe und diverse Teile des IT-Systems betroffen seien. Alle Server seien wegen des Angriffs heruntergefahren worden. Bei den Arbeiten an der Problembehebung werde das Unternehmen von externen Experten unterstützt, wurde seitens Wittur betont. Michael Bach, Geschäftsführer der Wittur Austria GmbH, zeigte sich zuversichtlich, dass die Produktion demnächst wieder aufgenommen werden könne.

    Wittur stellt Komponenten für Aufzüge her und beliefert Firmen wie etwa Otis und Schindler. Das Unternehmen verfügt über Niederlassungen in Deutschland, Österreich, Spanien, Italien, China, Brasilien, Argentinien, Indien und der Türkei. Die größte innerhalb Europas befindet sich in Scheibbs. (APA, 13.2. 2019)

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