Lady Gaga, Musgraves, Dua Lipa: Frauen räumen bei Grammys ab

    Video11. Februar 2019, 05:52
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    Childish Gambino erhielt die Auszeichnung für "This Is America" – die frühere First Lady Michelle Obama begeisterte mit einer Ansprache

    Los Angeles – Die Country-Sängerin Kacey Musgraves hat den Grammy für das beste Album des Jahres gewonnen. Die 30-Jährige setzte sich bei der Preisverleihung am Sonntagabend in Los Angeles mit "Golden Hour" gegen Konkurrenten wie die Rapper Drake, Kendrick Lamar und Cardi B durch.

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    Neben der Auszeichnung für das beste Album erhielt Musgraves auch noch die Grammys für das beste Country-Album, den besten Country-Song "Space Cowboy" und die beste Solo-Performance für "Butterflies".

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    Childish Gambino gewann mit seinem Song "This Is America" den Grammy für das beste Lied. In dem Clip prangert er Schusswaffengewalt und Rassismus in den USA an. Es ist die erste Hip-Hop-Nummer, die jemals den Grammy in dieser Kategorie gewonnen hat.

    Der Musiker setzte sich zusammen mit Songschreiber Ludwig Göransson unter anderen gegen Kendrick Lamar und SZA mit "All The Stars" und Drake mit "God's Plan" durch.

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    Nominiert waren außerdem Ella Mai für "Boo'd Up", Shawn Mendes mit "In My Blood", Brandi Carlile für "The Joke", Zedd, Maren Morris und Grey für ihren Titel "The Middle" sowie Lady Gaga und Bradley Cooper für "Shallow".

    Dua Lipa beste neue Künstlerin

    Die britische Sängerin Dua Lipa ("New Rules") gewann den Preis als beste neue Künstlerin. Die 23-Jährige setzte sich unter anderen gegen das Geschwister-Duo Chloe x Halle und Country-Musiker Luke Combs durch.

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    Nominiert waren auch Greta Van Fleet, H.E.R., Margo Price, Bebe Rexha und Jorja Smith. Neben den Kategorien Lied des Jahres, Aufnahme des Jahres und Album des Jahres ist die Auszeichnung als bester neuer Künstler eine der vier Hauptkategorien des wichtigsten Musikpreises der Welt.

    Favorit auf Durststrecke

    Cardi B performte ihren Song "Money" und gewann ihren ersten Grammy für das beste Rap Album "Invasion of Privacy". Der kanadische Rapper Drake erhielt den Award für den besten Rap-Song, "God's Plan".

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    Großer Favorit war der Rap-Superstar Kendrick Lamar. Er war in acht Kategorien nominiert, konnte aber einzig mit "King’s Dead" einen Gleichstand auf Platz eins in der Kategorie beste Rap-Performance mit Anderson .Paaks "Bubblin" erreichen.

    Auftritt von Obama

    Bei der 61. Verleihung der Musikpreise sorgte die frühere First Lady Michelle Obama mit einem Überraschungsauftritt für Furore. Kurz nach Beginn des Spektakels erschien die Ehefrau von Ex-Präsident Barack Obama unangekündigt auf der Bühne und wurde mit großem Jubel begrüßt.

    recording academy / grammys

    Michelle Obama würdigte die Rolle, die Musik in ihrem Leben gespielt habe: "Musik hat mir immer geholfen, meine Geschichte zu erzählen. Und ich weiß, das trifft für jeden hier zu." Bei ihrem kurzen Auftritt stand die frühere First Lady Seite an Seite mit der R&B-Sängerin und diesjährigen Grammy-Moderatorin Alicia Keys sowie den Sängerinnen und Schauspielerinnen Lady Gaga, Jennifer Lopez und Jada Pinkett Smith.

    Drei Preise für Lady Gaga

    Alle fünf Frauen priesen die Kraft der Musik. "Man hat mir gesagt, ich sei verrückt (...). Aber die Musik hat mir gesagt, nicht auf sie zu hören", sagte Lady Gaga. Sie gehörte auch bereits zu den diesjährigen Grammy-Gewinnerinnen – gleich drei Preise heimste sie ein.

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    Für ihren Song "Shallow" aus dem Musikfilm "A Star Is Born" bekam Lady Gaga zwei Preise – als Komponistin sowie für ihr Gesangsduett mit Bradley Cooper. Ferner holte sie den Preis für die beste Solo-Darbietung in der Popsparte mit dem Song "Joanne (Where Do You Think You're Goin'?)".

    Grande bleibt fern

    Überschattet wurde die Preisverleihung von der kurzfristigen Absage Grandes. Laut den Produzenten konnte sie kurzfristig keinen Auftritt auf die Beine stellen. Grande widersprach und erklärte, drei verschiedene Songs vorgeschlagen zu haben und "über Nacht einen Auftritt" vorbereiten zu können. Es gehe aber um "Kunst und Ehrlichkeit" und nicht darum, "anderen einen Gefallen zu tun". Produzent Ken Ehrlich konterte, dass sie ihm mangelnden Willen zur Zusammenarbeit vorgeworfen habe.

    Ihr für die Gala angefertigtes Abendkleid hat die 25-Jährige den Fans trotzdem präsentiert. Auf Instagram postete sie parallel zur Gala mehrere Fotos, die sie in einem silberfarbenen Kleid und mit Schmuck zeigen. (APA, red, 11.2.2019)


    Die Gewinner der wichtigsten Kategorien

    Über die Nominierten und Preisträger entscheiden rund 13.000 Academy-Mitglieder – unabhängige Experten aus der Szene, die sich als Sänger oder Komponisten, Dirigenten, Produzenten, Arrangeure oder Toningenieure einen Namen gemacht haben. Bei der 61. Grammy-Verleihung am Sonntag in Los Angeles wurden musikalische Bestleistungen in 84 Kategorien gekürt. Eine Auswahl der Preisträger

    • Album des Jahres: Kacey Musgraves – "Golden Hour"
    • Aufnahme des Jahres: Childish Gambino – "This Is America"
    • Song des Jahres: Childish Gambino – "This Is America"
    • Bester Newcomer: Dua Lipa
    • Beste Pop-Solo-Performance: Lady Gaga – "Joanne"
    • Beste Pop-Duo-Performance: Lady Gaga und Bradley Cooper – "Shallow"
    • Bestes Popgesangs-Album: Ariana Grande – "Sweetener"
    • Bestes traditionelles Popgesangs-Album: Willie Nelson – "My Way"
    • Bestes Dance-/Electronic-Album: Justice "Woman Worldwide"
    • Bestes Rock-Album: Greta Van Fleet – "From the Fires"
    • Bestes Rap-Album: Cardi B – "Invasion of Privacy"
    • Bester R&B-Song: Ella Mai – "Boo'd Up"
    • Bestes zeitgenössisches Album: The Carters – "Everything is Love"
    • Beste Orchester-Performance: Andris Nelsons, Boston Symphony Orchestra – "Schostakowitsch Symphonien 4 und 11"

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