Mazedonier in Regau dürfte durch Messerstiche getötet worden sein

10. Februar 2019, 17:19
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Laut Polizei waren mehrere Messer bei dem Streit im Spiel. Acht Verdächtige sind vorerst hinter Gittern

Regau – Nachdem bei einer Massenschlägerei in Regau (Bezirk Vöcklabruck) in der Nacht auf Samstag ein 29-Jähriger getötet wurde, sind am Sonntag acht Verdächtige in die Justizanstalt überstellt worden. Bei der Auseinandersetzung seien mehrere Messer im Spiel gewesen, berichtete die Staatsanwaltschaft Wels. Der getötete Mazedonier wies augenscheinlich Stichverletzungen auf.

Ein weiterer Beschuldigter befand sich laut Polizei noch mit schweren Verletzungen im Krankenhaus und stand dort unter Aufsicht der Justiz. Über zwei Beschuldigte wurde bereits die Untersuchungshaft verhängt. Über die weiteren müsse erst entscheiden werden, hieß es. Der Tathergang konnte am Sonntag weiterhin nicht geklärt werden. Die Verdächtigen machten unterschiedliche Aussagen, zudem hätten Zeugen nur beschränkte Wahrnehmungen gemacht. Um die Widersprüche aufzuklären, brauche es weitere Einvernahmen.

Sieben Personen in Spital eingeliefert

Am Freitag kurz vor Mitternacht waren zwei Gruppen ausländischer Herkunft aneinandergeraten. Dabei wurde der 29-Jährige Mazedonier tödlich verletzt. Laut der Oberösterreichischen Gesundheitsholding wurden in der Nacht sieben Personen in das Salzkammergut-Klinikum Vöcklabruck eingeliefert. Darunter war auch der 29-Jährige, der nach 45-minütigen Reanimationsversuchen im Schockraum starb. Zwei an der Auseinandersetzung Beteiligte wurden stationär aufgenommen und operiert, die restlichen ambulant versorgt.

Die Staatsanwaltschaft Wels hat eine Obduktion der Leiche des Mazedoniers angeordnet. Sie soll am Beginn der Woche durchgeführt werden. (APA, 10.2.2019)

  • Die Shisha-Bar liegt direkt neben einer Tankstelle an der B145.
    foto: apa/fotokerschi.at

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