IHS-Chef: Österreich braucht Fachkräfte von außerhalb der EU

    10. Februar 2019, 14:07
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    Martin Kocher warnt vor einem chronischen Fachkräftemangel, dem man mit qualifizierter Zuwanderung begegnen müsse

    Wien – IHS-Chef Martin Kocher warnt am Sonntag in der ORF-"Pressestunde" vor chronischem Fachkräftemangel in Österreich. Der derzeitige Fachkräftemangel sei der guten Konjunktur geschuldet. Dementsprechend werde sich die Lage bei niedrigerem Wachstum etwas entschärfen. Durch die demografische Entwicklung werde der Fachkräftemangel in Österreich in den nächsten Jahren aber "chronisch" werden, so Kocher. Der Ökonom hält es für unausweichlich, Fachkräfte von außerhalb der EU ins Land zu holen.

    Er verwies auf das kanadische Punktesystem als Möglichkeit, um qualifizierte Zuwanderer ins Land zu holen. Bei der Integration von anerkannten Flüchtlingen sei man hierzulande bei der Qualifizierung am "richtigen Weg", bei der Anerkennung von Qualifikationen müsse man schneller agieren. (red, 10.2.2018)

    • Die Babyboomer werden den Arbeitsmarkt in nicht allzuferner Zukunft verlassen. Eine nicht zu unterschätzende Entwicklung.
      foto: dpa/arne dedert

      Die Babyboomer werden den Arbeitsmarkt in nicht allzuferner Zukunft verlassen. Eine nicht zu unterschätzende Entwicklung.

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