Paris Schnellster im Abfahrtstraining

    8. Februar 2019, 13:52
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    Südtiroler benötigte auf stark verkürzter Strecke nur 52,54 Sekunden – Kriechmayr als Siebenter unmittelbar vor Olympiasieger Mayer bester ÖSV-Läufer

    Aare – Super-G-Weltmeister Dominik Paris hat am Freitag auf stark verkürzter Strecke mit 52,54 Sekunden Trainingsbestzeit für die WM-Abfahrt der Herren in Aare erzielt. Der Südtiroler verwies die Franzosen Johan Clarey (+0,10) und Brice Roger (0,19) auf die weiteren Ränge. Bester Österreicher war Vincent Kriechmayr (0,28) als Siebenter unmittelbar vor Matthias Mayer (0,35).

    Hannes Reichelt (0,49) folgte als drittbester ÖSV-Läufer auf Rang zwölf, Otmar Striedinger, der Vierte im Bunde für die WM-Entscheidung in der Königsdisziplin am Samstag (ab 12.30 Uhr/live ORF eins), auf 34 (0,99). Trainiert haben freilich auch die Kombinierer, Wengen-Sieger Marco Schwarz zeigte als 24. mit nur 0,93 Sekunden Rückstand auf, Romed Baumann kam ex aequo mit Striedinger auf Rang 34.

    Doppelolympiasieger Mayer hatte ein Antreten im Training überlegt, weil er sich nicht so gut gefühlt habe ("Gestern bin ich so blöd auf die zweite Welle draufgesprungen, es hat mich zusammengestaucht"), in der Früh sei es ihm aber wieder besser gegangen. "Es ist fein zum Fahren, die Sprünge waren nicht so wild", sagte der Kärntner.

    Kriechmayr fand es cool, das man überhaupt gefahren sei, es sei nicht leicht für die Verantwortlichen gewesen. "Skifahrerisch fand ich es ganz gut, auch wenn ich im zweiten Training wieder nicht optimal gefahren bin. Das muss ich analysieren und das Beste draus machen", sagte der Super-G-Vizeweltmeister. Ein paar Mal sei er von der Linie so weit geworden, obwohl er eigentlich die Höhe hatte.

    Auch Striedinger war froh um das Training. "Ich habe meine Schlüsse daraus ziehen können", sagte der Kärntner und meinte zum kurzen Vergnügen: "Konditionsprobleme wird da runter keiner bekommen. (APA; 8.2.2019)

    Ergebnisse vom Abfahrtstraining der alpinen Ski-Herren bei der WM in Aare am Freitag:

    1. Dominik Paris (ITA) 52,54 Sek.
    2. Johan Clarey (FRA) +0,10
    3. Brice Roger (FRA) 0,19
    4. Christof Innerhofer (ITA) 0,22
    5. Kjetil Jansrud (NOR) 0,23
    6. Carlo Janka (SUI) 0,27
    7. Vincent Kriechmayr (AUT) 0,28
    8. Matthias Mayer (AUT) 0,35
    9. Gilles Roulin (SUI) 0,38
    10. Aksel Lund Svindal (NOR) 0,43
    11. Aleksander Aamodt Kilde (NOR) 0,45
    12. Hannes Reichelt (AUT) 0,49
    13. Travis Ganong (USA) 0,55
    14. Steven Nyman (USA) 0,64
    15. Matteo Marsaglia (ITA) 0,74
    16. Adrien Theaux (FRA) 0,75
    17. Maxence Muzaton (FRA) 0,81
    18. ex aequo Ryan Cochran-Siegle (USA), Felix Monsen (SWE) und Nils Allegre (FRA) je 0,86.

    Weiter:

    24. Marco Schwarz (AUT) 0,93 – 28. ex aequo Daniel Danklmaier (AUT) und Beat Feuz (SUI) je 0,97 – 34. ex aequo Romed Baumann (AUT) und Otmar Striedinger (AUT) je 0,99

    • Geht auch als Favorit in die Abfahrt: Dominik Paris.
      foto: apa/ap/facciotti

      Geht auch als Favorit in die Abfahrt: Dominik Paris.

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