Influenza-Fälle nehmen in Österreich zu

    6. Februar 2019, 11:12
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    Die Influenza nimmt Fahrt auf, die Krankenzahlen steigen – allerdings dürften die Prognosen der Grippestämme stimmen, denn die diesjährige Impfung schützt

    Mit der Influenza geht es derzeit in Österreich bergauf. Vergangene Woche wurden weiterhin steigende Erkrankungszahlen wegen der "echten" Virusgrippe und wegen grippaler Infekte registriert. Das stellten die Experten vom Diagnostischen Influenza-Netzwerk Österreich (Dinö) am Dienstag fest.

    In Wien hatte es vor zwei Wochen noch hochgerechnet etwa 7.800 Neuerkrankungen gegeben. Das waren in der vergangenen Woche um die 8.400. In Graz stieg die Zahl von 2.253 auf 3.144 neue Fälle.

    Impfung wirkt

    Weiterhin grassieren fast zum überwiegenden Anteil Influenza-A-Viren. Diese entsprechen den in den Influenzaimpfungen enthaltenen Virusstämmen, teilten die Fachleute mit. In den am Zentrum für Virologie der Med-Uni Wien untersuchten Proben fanden sich bisher zu 71 Prozent A(H1N1)-Viren, die 2009/2010 die damalige Pandemie auslösten. Den Rest machten A(H3N2)-Viren aus. Beide Virustypen werden durch die Vakzine abgedeckt.

    Die Situation in Österreich ähnelt jener in Europa insgesamt. "Weiter ansteigende Influenzavirusaktivität in Europa. Türkei, Bosnien und Herzegowina, Rumänien, Bulgarien und Griechenland melden eine hohe Aktivität der Influenzaviren", stellten die Experten fest. Die Österreicher lassen sich gegen die Influenza kaum impfen: In der Influenzasaison 2017/2018 wurden abzüglich der Retouren rund 558.000 Dosen der Vakzine abgegeben. Das entspricht einer theoretischen Durchimpfungsrate von 6,36 Prozent. 2006/2007 waren es noch 15,36 Prozent. (APA, 6.2.2018)

    • Das Influenza-Virus wird durch Tröpfcheninfektion übertragen. Räume, in denen viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen, bergen eine Ansteckungsgefahr.
      foto: istockphoto

      Das Influenza-Virus wird durch Tröpfcheninfektion übertragen. Räume, in denen viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen, bergen eine Ansteckungsgefahr.

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