Roadmovies als Reisetipps: Die besten Filme zum Nachfahren

    7. Februar 2019, 16:49
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    Ob im Film oder in der Wirklichkeit: Roadtrips stehen für eine große Sehnsucht nach Freiheit. Hier gibt es die besten Roadmovies zum Nachfahren für jede Jahreszeit.

    Frühling

    2.100 Kilometer durch die USA – davon träumen nicht nur die vier Freunde im Roadmovie "Born to be Wild". Mit ihren Motorrädern macht sich das Quartett, gespielt unter anderem von John Travolta und Martin Lawrence, nach etlichen Problemen Zuhause auf den Weg von Cincinatti nach New Mexico. Dabei geht es durch die Staaten Ohio, Indiana, Illinois, Missouri, Oklahoma, Texas und schließlich New Mexico. Während der Film für seinen klamaukhaften Humor bekannt ist, überzeugt besonders New Mexico mit unberührter Natur und Weitläufigkeit. Perfekt also für lange, ruhige Fahrten auf den endlosen Highways. Und ideal für den Frühling, da lädt das Klima nämlich dazu ein, das Fenster runterzukurbeln oder das Verdeck offen zu lassen. Falls man nicht ohnehin mit einem Motorrad unterwegs sein will.

    foto: patrick_adobestock
    New Mexico empfängt Besucher mit unberührter Natur und faszinierenden Städten.

    Sommer

    Schon alleine der Titel des Films passt wunderbar zur Jahreszeit: "Little Miss Sunshine" ist der Name einer herrlichen Komödie, in der ein kleines Mädchen und seine komischen Familie von New Mexico nach Kalifornien reist, damit die Kleine dort an einem Schönheitswettbewerb teilnehmen kann. Am besten für diese Strecke ist der Highway 40 geeignet, der nicht nur an diversen Nationalparks, sondern auch an der Mojave-Wüste entlangführt. Und während die Familie, unter anderem mit dem von Steve Carell gespielten Onkel, im Film in einem alten, gelben VW-Bus unterwegs ist, würden wir eher ein Cabrio empfehlen. Den Wind im Haar zu spüren, ist besser als jede Klimaanlage.

    foto: christopher boswell_adobestock
    Los Angeles: die Stadt der Engel als Ziel des Highway 40.

    Herbst

    Der Starbesetzung Clint Eastwood und Jeff Bridges im Film "Die Letzten beißen die Hunde" kann man im Nordwesten der USA nachreisen. Während in dem Streifen zwei Gangster auf der Suche nach dem großen Coup sind, überzeugt die Region besonders mit ihren riesigen Weiden. Die Rocky Mountains reichen von Kanada bis nach Montana. Wer die Ausläufer des Gebirges einmal gesehen hat, der will auch den Rest sehen. Die British-Columbia-Tour im Anschluss ist also quasi unvermeidbar. Aufgrund der farblichen Veränderung der Natur, ist die Region besonders im Herbst zu empfehlen.

    foto: natalia bratslavsky_adobestock
    Wer die Rocky Mountains einmal gesehen hat, will alles davon sehen.

    Winter

    "Into the Wild" lebt von seinen Bildern. Ein Student verlässt aufgrund von familiären Problemen sein Zuhause und reist quer durch die USA. Dabei ist besonders der Colorado River der Star, der quer durch den Südwesten des Landes fließt. Doch der junge Mann, gespielt von Emile Hirsch, hat ein anderes großes Ziel: Alaska. Die kleine Stadt Fairbanks ist für die Beobachtung der Nordlichter ein guter Platz und ein idealer Abschluss eines echten Winter-Roadtrips. Am besten Familie oder Freude einpacken und ab in den Norden der USA, denn "Glück ist nur echt, wenn man es teilt". (red, 7.2.2019)

    foto: mauhorng_adobestock
    Der Colorado River ist auch im Winter ein echtes Highlight.

    Quelle: Sunny Cars

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