Wallner lässt sich zu zukünftigen Landesräten nicht in die Karten blicken

    5. Februar 2019, 14:05
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    Zunächst sei bei der Landtagswahl im September der Wähler am Wort

    Bregenz – Vorarlbergs ÖVP-Parteichef Landeshauptmann Markus Wallner lässt sich in der Nachfolge-Frage für die beiden scheidenden ÖVP-Landesräte Karlheinz Rüdisser (u.a. Wirtschaft) und Christian Bernhard (Gesundheit) noch nicht in die Karten blicken. Zunächst sei bei der Landtagswahl im September der Wähler am Wort, betonte er. Wallner räumte aber auch ein, dass er Kandidaten für die Nachfolge im Kopf habe.

    Der Landeshauptmann wurde am Dienstag nach der wöchentlichen Sitzung der Landesregierung mit allerlei Journalisten-Fragen zum Abgang von Rüdisser und Bernhard konfrontiert. Die Partei hatte deren Abschied aus der Politik am Montagabend kommuniziert. Sie werden bis zur Landtagswahl im Amt bleiben, wollten aber nicht erneut kandidieren. Davon zeigte sich Wallner im Falle des knapp 64-jährigen Rüdisser (seit 2008 Landesrat) weniger überrascht als bei Bernhard (55, seit 2012). Die persönlichen Entscheidungen seien aber zur Kenntnis zu nehmen. Dass bei Bernhard inhaltliche Differenzen eine Rolle gespielt haben könnten, verneinte Wallner vehement.

    Keine Spekulationen erwünscht

    Er weise jegliche Spekulation in diese Richtung weit von sich, unterstrich Vorarlbergs ÖVP-Chef. In Sachen Nachfolge verwies Wallner darauf, dass nun zunächst die Landtagswahl abzuwarten sei. Eine Festlegung von Ressorts bzw. deren personelle Besetzung werde es vorher nicht geben, betonte Wallner. Er habe auch noch keine Gespräche mit potenziellen Kandidaten geführt.

    Auf die entsprechende Journalisten-Frage räumte er jedoch ein, Kandidaten im Kopf zu haben, das sei als Parteichef auch eine seiner Aufgaben. "Das Personalreservoir in der ÖVP ist gut aufgestellt", so Wallner. Nach dem Profil der zukünftigen Landesräte befragt, sagte Wallner, dass ein idealer Kandidat sowohl Fachwissen als auch politische Erfahrung auf sich vereine. (APA, 5.2.2019)

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