Schützenhilfe für Gabalier von Regisseur Schwabenitzky

    4. Februar 2019, 10:36
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    "Ist eine andere Meinung als die der Künstlermehrheit rechts?", fragt Schwabenitzky auf seiner Facebook-Seite und wirft Kritikern vor, "die echten, intoleranten Rechten" zu sein

    Wien – Am Samstag wurde dem selbsternannten "Volks-Rock-'n'-Roller" nun der Karl-Valentin-Orden der Münchner Faschingsgesellschaft Narrhalla verliehen. Im Vorfeld hatte das nicht nur der Narrhalla, sondern insbesondere Andreas Gabalier vehemente Kritik eingebracht.

    Dagegengehalten hat nicht nur die Politik in Gestalt des Vizekanzlers Heinz-Christian Strache, der vergangene Woche auf Facebook die Freiheit der Kunst einmahnte und "pathologischen Hass gegenüber andersdenkenden Kunstschaffenden" ortete. Auch der bekannte TV-Komödien-Regisseur Reinhard Schwabenitzky nimmt den Musiker nun auf der Social-Media-Plattform in Schutz.

    Dort stellt er die Behauptung in Abrede, Gabaliers politische Einstellung sei rechts. "Ist er rechts? Ist eine andere Meinung als die der Künstlermehrheit rechts? Ist es rechts, wenn man meint, dass Kleinkinder besser bei einem Elternteil aufwachsen sollen als in einer Kinderkrippe? Ist es rechts, wenn einer meint, dass Frauen intelligent genug sind, zu kapieren, dass, wenn jemand 'liebe Freunde' sagt, verstehen, dass auch Frauen damit gemeint sein könnten?" Weiters warnt Schwabenitzky, der für Erfolge wie "Ein echter Wiener geht nicht unter", "Kaisermühlen Blues" oder "Büro, Büro" bekannt ist, vor "Meinungsdiktatoren" und wirft Kritikern vor, "die echten, intoleranten Rechten" zu sein, ohne es aber zu bemerken. (red, 4.2.2019)

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    • "Volks-Rock-'n'-Roller" Gabalier erhielt den Karl-Valentin-Orden.
      foto: apa

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