"Brawl Stars" im Test: Das neue Spiel der "Clash Royale"-Macher

    6. Februar 2019, 10:47
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    Mit dem neuen F2Play-Game schlagen Supercell einen neuen Weg ein – ist ihnen erneut ein gutes Spiel gelungen?

    Das finnische Studio Supercell ist wieder da. Vor wenigen Monaten haben die Macher von Clash of Clans und Clash Royale ein neues Mobile Game namens Brawl Stars an den Start gebracht. Schülerpraktikant Tobias Lendl (13) hat das Spiel getestet.

    Bei Brawl Stars handelt es sich um einen Top-Down-Shooter, bei dem man gemeinsam mit zwei Teammitgliedern im Standardmodus auf Juwelenjagd geht. Das Spielprinzip sieht vor, dass man Juwelen in der Mitte der Spielkarte sammelt und sich dabei gegen das feindliche Gegenüber durchsetzt. Jenes Team, das zuerst zehn Diamanten besitzt und diese auch 15 Sekunden lang behalten kann, gewinnt das Spiel.

    Um Juwelen von Gegnern zu stehlen, kann man diese einfach abschießen. Beim Standardmodus treten zwei Teams aus jeweils drei Spielern gegeneinander an. Einen Battle-Royale-Modus, bei dem ein Spieler ums Überleben kämpft, gibt es aber auch. Dieser wird im Laufe des Spiels freigeschalten. Um auf die erste Auseinandersetzung gut vorbereitet zu sein, gibt es ein Tutorial, bei dem das Spielgeschehen noch einmal genauer erklärt wird.

    brawl stars

    Was ist gelungen?

    Die Grafik des Spiels ist gelungen und passt ins Setting des Games. Die verschiedenen Modi sorgen außerdem für genügend Abwechslung und das User Interface ist übersichtlich und für ein Mobile-Game durchaus gelungen. Zudem ergibt sich die Möglichkeit, mit Freunden gemeinsam zu spielen, was ebenso ein netter Zusatz ist.

    Zwar wird bei dem Game auf Lootboxen gesetzt, mit diesen ist es aber nicht möglich, sich spielerische Vorteile bei Brawl Stars zu erkaufen. Die Runden sind zwar äußerst kurz, aber dadurch auch kurzweilig und für eine schnelle Partie unterwegs durchaus geeignet. Hinsichtlich dem Matchmaking hat man ebenso gute Arbeit geleistet.

    Was ist weniger gelungen?

    Aufgrund der äußerst kurzen Runden wird das Gameplay trotz der verschiedenen Modi nach einer gewissen Zeit etwas repetitiv. Längere Sessions sind demnach selten, weil man nach einer gewissen Zeit die Motivation verliert. Gerät man bei einer Partie in den Rückstand, ist es außerdem sehr schwierig, im Laufe der Zeit wieder aufzuholen. Hinsichtlich der Lootboxen verbleibt sehr wohl ein Kritikpunkt und zwar, dass es schwierig ist, sich diese zu verdienen. Hier kann man nur mittels Echtgeldzahlung nachhelfen.

    Fazit

    Abschließend lässt sich sagen, dass Brawl Stars ein solides Spiel für unterwegs ist. Das Game macht durchaus Spaß, an der Langzeitmotivation müssen die Clash Royale-Macher aber noch arbeiten. Insgesamt hat das Spiel trotz besagter Makel seine Stärken und schafft es, ein Free2Play-Titel zu sein, der unterhaltsam ist, sich aber nicht nach Pay2Win anfühlt. (Tobias Lendl, 06.02.2019)

    Zum Autor: Tobias Lendl (13) hat beim STANDARD ein Schülerpraktikum absolviert. Eine seiner Aufgaben war es, für den Gamestandard einen Test zu verfassen. Wir bedanken uns bei Tobias und wünschen ihm alles Gute.

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    "Brawl Stars"

    • "Brawl Stars" ist das neue F2P-Spiel der "Clash Royale"-Macher.
      foto: supercell

      "Brawl Stars" ist das neue F2P-Spiel der "Clash Royale"-Macher.

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      foto: brawl stars
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