Auf welcher Dating-App haben Sie den meisten Erfolg?

    User-Diskussion6. Februar 2019, 06:00
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    Tinder, Grindr oder OKCupid – welche Apps verwenden Sie, und auf welcher Plattform konnten Sie die Liebe finden?

    Die Suche nach der großen Liebe oder nach der schnellen Nummer zwischendurch – Dating-Apps haben schon lange das klassische Kennenlernen und Aufreißen beim Fortgehen ersetzt. Bequem von zu Hause aus matcht man sich mit anderen, weil man sich attraktiv findet oder die gleichen Interessen teilt. Man schreibt hin und her, und es kommt vielleicht zu einem Treffen. Ob es der Partner fürs Leben oder nur für eine Nacht ist, kommt drauf an, was man auf den diversen Dating-Apps sucht. Tinder und Co werben damit, dass die Liebe nur einen Klick entfernt liegt. Dass die Realität anders ausschaut, sollte allen klar sein. Weil Tinder den Ruf einer Sexdate-App hat, versuchen andere Apps sich als seriöse Plattform zu positionieren, wo es um die "wahre" Liebe gehen soll. Bei Once zum Beispiel wird einem nur eine Person pro Tag vorgeschlagen – und nicht wie bei Tinder dutzende oder hunderte.

    Unterschiedliche Apps, unterschiedlicher Erfolg?

    Da man meistens nicht nur eine App in Verwendung hat, ergibt sich ein interessantes Spektrum: Auf Tinder hat man vielleicht 70 Matches, während man auf einer anderen App nur fünf passende Personen kennenlernt. Auf OKCupid wird man nicht wegen des Äußeren zusammengebracht, sondern aufgrund von Interessen und Einstellungen. Allein das macht schon einen großen Unterschied in Sachen "Erfolg" bei der Partnersuche. Oder wie haben Sie das bei Ihrer Nutzung erfahren?

    Für Apps oder mehr Matches zahlen?

    Den Erfolg auf Dating-Apps kann man sich auch erkaufen: Bei Tinder erhält man gegen eine Gebühr einen Boost, der das eigene Profil an die Pole-Position der vorgeschlagenen Profile setzt. Andere Plattformen verlangen sogar Geld für eine Anmeldung, etwa Elite Partner. Damit will man niveauvolles und ernstzunehmendes Datingverhalten suggerieren. Wie viel Geld man gewillt ist zu bezahlen, muss jeder selber wissen. Branchen-Primus Tinder verlangt zum Beispiel Geld dafür, zu sehen, wer einen bereits gematcht hat, oder wenn man sich in anderen Städten umschauen will.

    Grindr, Lesarion als LGBT-Alternative für Tinder

    Während Tinder für alle sexuellen Orientierungen und Geschlechteridentitäten eine beliebte Plattform für Liebe, Sex und Co ist, gibt es für die LGBT-Community spezielle Dating-Apps: In der Schwulenwelt ist Grindr berühmt-berüchtigt für seine Hook-up-Culture, Lesben können sich auf der Plattform Lesarion oder der Dating-App Her austauschen und kennenlernen.

    Welche Dating-Plattformen verwenden Sie?

    Auf welcher App haben Sie den meisten Erfolg gehabt? Würden Sie für solche Anwendungen bezahlen? Haben Sie den Eindruck, dass es einen Frauen- oder Männerüberhang auf den Plattformen gibt? Hat sich das Daten durch Apps erschwert oder erleichtert? (Kevin Recher, 6.2.2019)

    • Welche Dating-Apps verwenden Sie?
      foto: derstandard.at

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