Steirische AHS-Leiter baten mit "Hilferuf" um mehr Geld vom Bund

    31. Jänner 2019, 12:42
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    48 Schulleiter schreiben Resolution: Neue Technik erhöhe Kosten für Wartungsverträge

    Graz – Die 48 Leiter der steirischen Allgemeinbildenden höheren Schulen (AHS) haben sich mit einem schriftlichen "Hilferuf" ans Ministerium gewandt. Vorstand Reinhard Gande, Direktor des Gymnasiums Kirchengasse in Graz, bestätigte am Donnerstag einen Bericht der "Kleinen Zeitung": Wartungsverträge und Reinigung sorgten für immer mehr Kosten, die nicht mehr aus dem Budget gedeckt werden könnten.

    "Wir wollen nicht jammern, das Ministerium modernisiert viel bei der Infrastruktur, aber das Problem sind die immer mehr werdenden Verpflichtungen", sagte der AHS-Leiter. Als Beispiele nannte er etwa Wartungsverträge für Technik – beispielsweise können WLAN-Access-Points kaputt gehen. Diese müssten repariert werden. Oder es gehe auch um Reinigungskosten: Da komme ein Berechnungsschlüssel zum Einsatz, dessen Ergebnis nicht immer den tatsächlichen Kosten entspreche.

    Die Differenz müsse die Schule aus dem Budget begleichen – auf Kosten von Ski-Kursen oder Sport, so Gande. Er selbst etwa lege Wert auf eine saubere Schule. Da der Fensteranteil am Gebäude sehr hoch sei, entfallen allein für die Reinigung der Glasflächen und Jalousien jährlich rund 14.000 Euro. Er betonte noch einmal, "die Neubauten sind top, aber verursachen höhere Kosten". Die von allen AHS-Leitern unterschriebene Resolution wurde laut Gande an das Bildungsministerium sowie an die steirische Bildungsdirektion geschickt. (APA, 31.1.2019)

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