Schließfachcoup in Tresorraum in Wien scheint geklärt

    27. Jänner 2019, 17:47
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    Ein 24-jähriger Serbe wurde von Belgien an Österreich ausgeliefert

    Wien – Ein einzelner Fingerabdruck hat zur Klärung eines der spektakulärsten Einbruchsdiebstähle der vergangenen Jahre in Wien geführt. Hinterlassen hatte die Spur ein heute 24-jähriger Serbe am 8. November 2017, als er im Tresorraum der Raiffeisenbank im Looshaus insgesamt zehn fremde Schließfächer aufgebrochen hat und mit Wertgegenständen und Bargeld im sechsstelligen Bereich verschwunden ist.

    Gefunden wurde der Fingerabdruck von den Kriminalisten just an jenem Schließfach, das der Verdächtige zuvor selbst angemietet hatte, um unbehelligt zur Mittagszeit aktiv werden können. Nach dem Coup spazierte der Mann aus der Bank und verschwand.

    In mühsamer Kleinarbeit kamen die Ermittler der Gruppe Keiter vom Landeskriminalamt Außenstelle Zentrum-Ost dem Mann schließlich auf die Spur. Mithilfe österreichischer Verbindungsbeamter wurde er in Belgien identifiziert und vor rund drei Monaten festgenommen, bestätigt Polizeisprecher Harald Sörös.

    Am 24. Jänner wurde der Verdächtige nun nach Österreich ausgeliefert, derzeit laufen weitere Befragungen – vor allem geht es um mögliche Hintermänner und die Beute, die spurlos verschwunden ist. (moe, 27.1.2019)

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