Ex-Chef Schumacher erhält 1,5 Millionen von Zumtobel

    23. Jänner 2019, 16:06
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    Vergleich mit dem vorzeitig ausgeschiedenen deutschen Manager

    München – Der im Streit ausgeschiedene Zumtobel-Chef Ulrich Schumacher hat von dem österreichischen Lichtkonzern eine Nachzahlung von 1,5 Millionen Euro erstritten. Das Unternehmen teilte mit, man habe sich im Verfahren vor dem Landesgericht in Feldkirch auf einen Vergleich mit dem 60-jährigen deutschen Manager geeinigt. Der überwiegende Teil davon entfalle auf Gehaltsansprüche aus der Vergangenheit. Schumacher, der als Vorstandschef des Chip-Konzerns Infineon bekannt geworden war, hatte 4,4 Millionen Euro von seinem ehemaligen Arbeitgeber gefordert.

    Er war vor knapp einem Jahr nach einem Zerwürfnis mit dem Aufsichtsrat des börsennotierten Familienunternehmens als Chef von Zumtobel abberufen und fristlos entlassen worden und hatte dagegen geklagt. Das Unternehmen warf ihm "mehrere grobe Pflichtverletzungen" vor, die Hauptversammlung verweigerte ihm die Entlastung. (Reuters, 23.1.2019)

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