Währungsfonds warnt: Konjunkturabschwung kommt schneller

23. Jänner 2019, 10:11
3 Postings

Brexit, Handelsstreit und Börsenturbulenzen belasten – Länder schlechter auf Abschwung vorbereitet als vor zehn Jahren

Davos – Der Internationale Währungsfonds (IWF) warnt vor einem beschleunigten Abschwung der Weltwirtschaft. Es wird befürchte, dass sich das Wachstum schneller als erwartet verlangsamen werde, sagte IWF-Vizechef David Lipton am Mittwoch am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos zu Reuters-TV. Dabei verwies er auf erschwerte Finanzbedingungen und die globalen Handelskonflikte. Zugleich warnte er, dass die meisten Länder gegen eine Konjunkturschwäche weniger gewappnet seien als vor zehn Jahren.

Der IWF hatte angesichts zahlreicher Risiken wie dem Brexit, den von den USA angefachten Handelsstreitigkeiten und den jüngsten Börsenturbulenzen bereits am Montag die Prognose für das Wachstum der Weltwirtschaft gesenkt. Eine globale Rezession stehe nicht bevor, sagte IWF-Chefin Christine Lagarde. Aber das Risiko eines stärkeren Rückgangs sei gestiegen. (APA, 23.1.2019)

  • Warnt vor einer schnelleren Konjunkturabkühlung: IWF-Vizechef David Lipton.
    foto: apa/afp/saul loeb

    Warnt vor einer schnelleren Konjunkturabkühlung: IWF-Vizechef David Lipton.

Share if you care.