Günstige Mittelklasse-Grafikkarte: Nvidia vor Vorstellung von GTX 1660 Ti

    23. Jänner 2019, 17:03
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    Mit Turing-Architektur und sechs Gigabyte GDDR6-VRAM, dafür aber ohne Raytracing

    Nvidia soll laut mehreren Berichten an einer Geforce GTX 1660 Ti arbeiten. Die Hardware ist insofern ungewöhnlich, da es sich um eine Grafikkarte mit Turing-Architektur, aber GTX-Kürzel handelt. Dies lässt vermuten, dass Nvidia an einem neuen Mittelklasse-Modell arbeitet, das ohne Raytracing auskommt. Im Gegenzug hätte der Hersteller eine neue potente Grafikkarte für Sparfüchse im Angebot, die auf besagte Technologie verzichten wollen.

    foto: zw/derstandard.at

    Nicht so stark wie RTX 2060

    Die GTX 1660 Ti soll leistungstechnisch klar über der GTX 1060 liegen, aber nicht die RTX 2060 übertrumpfen. Nvidia verbaut laut Videocardz einen TU116-Grafikchip mit 1.536 Shader-Einheiten. Die RTX 2060 weist 1.920 Shader-Kerne auf. Beim Videospeicher sind die beiden Grafikkarten hingegen ident – beide weisen sechs Gigabyte GDDR6-Speicher auf. Ob bei der GTX 1660 Ti auch die KI-Kantenglättung DLSS entfernt wurde, ist noch offen.

    nvidia geforce

    Erste Benchmarks und Release

    Bei ersten Benchmarks schneidet die Grafikkarte auf jeden Fall ordentlich ab. So erreichte die GTX 1660 Ti ganze 7.400 Punkte in Full-HD-Auflösung mit hohen Einstellungen beim Game Ashes of Singularity. Bei der Geforce GTX 1060 waren es noch 1.200 Punkte weniger. Die GTX 1660 Ti soll übrigens bereits im Feburar 2019 vorgestellt werden – gemeinsam mit einer GTX 1660, die GDDR5X statt GDDR6 beim Videospeicher nutzt. (red, 23.1.2019)

    • Nvidia hat offenbar noch ein Trumpf im Ärmel. Eine neue Mittelklasse-Grafikkarte ohne Raytracing mit Turing-Architektur.
      foto: reuters/riu

      Nvidia hat offenbar noch ein Trumpf im Ärmel. Eine neue Mittelklasse-Grafikkarte ohne Raytracing mit Turing-Architektur.

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