Ausgerechnet "Ozark": Warum Regisseurin Derflinger die Serie liebt

24. Jänner 2019, 06:00
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Die Regisseurin von "Vorstadtweiber", "Tatort" und "Die Füchsin" ist begeistert von der Netflix-Krimidramaserie mit Jason Bateman und Laura Linney, erklärt sie im neuen Podcast

Wien – Derzeit ist Sabine Derflinger viel in Köln. Eine neue Folge der ARD-Krimireihe "Die Füchsin" mit Lina Wendel ist im Werden. In Österreich kennen Film- und Fernsehschauer Sabine Derflinger vor allem von drei Staffeln der "Vorstadtweiber", wo sie gemeinsam mit Harald Sicheritz Regie führte. Man kennt Sabine Derflinger aber auch für ihre Kinofilme und Dokumentarfilme, etwa "Vollgas", "Eine von 8" und "Tag und Nacht". Ein Film über Leben und Wirken der ehemaligen Frauenministerin und SPÖ-Politikerin Johanna Dohnal ist in Vorbereitung. Für die "Tatort"-Folge "Angezählt" wurde sie mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet, sie ist Trägerin des Goldenen Verdienstzeichens der Stadt Wien – und bekennender Serienjunkie.

Derflingers Serienlieblinge variieren je nach Angebotslage, derzeit hat es ihr am meisten "Ozark" angetan.

netflix

"Ozark" ist eine Serie von Netflix mit Jason Bateman ("Arrested Development") und Laura Linney ("The Big C") nach einer Idee von Bill Dubuque und Mark Williams. Als Finanzberater, der sich auf die falschen Freunde einlässt, sitzt Marty Byrde relativ bald in der sprichwörtlichen Rue de la Gack.

Um den eigenen Hals vor schlecht gelaunten und wenig geduldigen mexikanischen Drogenbossen zu retten, bietet Martyan, am Ozark Lake in Missouri Geldwäsche in großem Stil zu betreiben – samt Frau und Kinder. Zwei Staffeln gibt es davon bisher, und dass "Ozark" das schlechtere "Breaking Bad" ist, weist Derflinger im STANDARD-Podcast Serienreif vehement zurück. Von der Machart her kennt sie nichts Vergleichbares. Hören Sie selbst:

(Doris Priesching, 24.1.2019)

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