Esa und Ariane Group denken über europäische Mondmission nach

21. Jänner 2019, 18:00
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Vertrag zur Prüfung einer unbemannten Mondlandung in Paris unterzeichnet

Paris – Der Raketenbauer Ariane Group und die europäische Weltraumagentur Esa wollen eine Landung auf dem Mond vor 2025 prüfen. Die Partner hätten einen Einjahresvertrag für eine mögliche unbemannte Mondmission unterzeichnet, sagte Andre Hubert Roussel, CEO der Ariane Group. Ziel sei es, einen Flug zum Mond zu prüfen und vorzubereiten. Europa müsse seinen Platz im Weltraum einnehmen, so Roussel.

Die Studie werde gemeinsam mit der Tochtergesellschaft Arianespace, dem deutschen Unternehmen PTScientists und einer belgischen Firma durchgeführt. Im Mittelpunkt stehe die Nutzung des sogenannten Mondregoliths, des pulverisierten Gesteins auf der Oberfläche des Erdtrabanten. "Diese Studie ist Teil des umfassenden Plans der Esa, sicherzustellen, dass Europa im nächsten Jahrzehnt ein wesentlicher Partner der weltweiten Forschungstätigkeit ist", erklärte David Parker, Esa-Direktor für bemannte Raumfahrt.

Ariane Group ist ein Gemeinschaftsunternehmen des Luft- und Raumfahrtkonzerns Airbus und des französischen Triebwerkherstellers Safran. Es hat die Entwicklung der Rakete Ariane 6 im Auftrag der Esa übernommen. (APA, red, 21.1.2018)

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