Kreise: EU-Kartellbehörden blockieren Zugfusion Siemens/Alstom

    18. Jänner 2019, 19:54
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    Siemens soll Brüssel nicht genug Zugeständnisse gemacht haben – Laut Insidern soll Veto am 6. Februar ausgesprochen werden

    Berlin/München/Paris – Die EU-Wettbewerbsbehörden wollen Insidern zufolge die geplante Zugfusion von Siemens und Alstom blockieren. Grund sei, dass Siemens nicht genug Zugeständnisse bei der Technologie für Hochgeschwindigkeitszüge gemacht sei, sagten mit dem Vorgang vertraute Personen. Zudem hätten beide Firmen die Bedenken in Bezug auf Schienenfahrzeuge und Signaltechnik nicht ausgeräumt.

    Die EU-Kommission werde ihr Veto am 6. Februar und damit vor Ablauf der Frist am 18. Februar aussprechen.

    EU-Wettbewerbskommissarin Margarethe Vestager hatte in den vergangenen Wochen mehrfach schwere wettbewerbsrechtliche Bedenken gegen den geplanten Zusammenschluss geäußert, während die Regierungen Deutschlands und Frankreichs die Fusion begrüßen. Siemens und Alstom argumentieren mit der drohenden Konkurrenz des chinesischen Branchenriesen CRRC, der mit der Fusion begegnet werden müsse. Die Unternehmen hatten den EU-Wettbewerbshüter Insidern zufolge Konzessionen angeboten, um Bedenken auszuräumen. (APA/Reuters, 18.1.2019)

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