Gräber in England: Waren kopflose Römer Mitglieder eines Kultes?

    Ansichtssache20. Jänner 2019, 20:57
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    Außerdem: Erdmagnetfeld im Chaos, in Nepal droht ein Megabeben und KI findet unbekannten Menschenhybrid

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    foto: gary a. glatzmaier/ucsc

    Chaotisches Erdmagnetfeld versetzt Forscher in Aufregung

    Damit moderne Navigationssysteme, Googlemaps in Smartphones und Auto-Navis einwandfrei arbeiten, müssen sie auf das aktuell gültige globale Magnetfeldmodell abgestimmt sein. Die derzeitige Version dieses Modells erschien 2015 und sollte noch bis 2020 gültig sein – doch dem ist leider nicht so: Das Erdmagnetfeld ist nämlich im Aufruhr und verändert sich derzeit wesentlich schneller als vermutet, was letztlich eine ungeplante Aktualisierung der entsprechenden Modelle notwendig machte. Die Ursachen für das magnetische Chaos sind nicht ganz klar, wie Arnaud Chulliat von der University of Colorado in Boulder erklärt.

    Zum einen sorgen Verschiebungen tief im Inneren der Erde für regionale Veränderungen des Magnetfeldes. Zum anderen wanderte der magnetische Nordpol zuletzt viel schneller umher als er es in den Jahrzehnten davor getan hat. Mitte der 1990er-Jahre beschleunigte sich seine Wanderung von ursprünglich 15 Kilometer auf 55 Kilometer pro Jahr. 2001 befand sich der Magnetnordpol im Arktischen Ozean, mittlerweile aber hat er die Datumsgrenze überschritten und ist auf dem Weg nach Sibirien.

    Die Forscher vermuten, dass diese rasanten Bewegungen mit Hochgeschwindigkeits-Strömungen aus flüssigem Eisen unter Kanada zusammenhängen. "Die Lage des nördlichen Magnetpols scheint von zwei großen Magnetfeldpunkten bestimmt zu werden, einem unter Kanada und einem unter Sibirien", sagt Phil Livermore von der University of Leeds bei einem Treffen der American Geophysical Union. Und es scheint als gewinne der sibirische Fleck. Was das bedeutet, wird sich in den nächsten Jahren zeigen.

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