Dabbur im Sommer von Salzburg zum FC Sevilla

    17. Jänner 2019, 18:31
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    55 Tore und 21 Assists in 110 Pflichtspielen verbuchte der Israeli bisher für die Bullen – nun ist der Transfer fix

    Salzburg – Munas Dabbur wird nach dieser Saison von Red Bull Salzburg zum FC Sevilla wechseln. Zu den Ablösemodalitäten machten die Salzburger am Donnerstag keine Angaben. Der Stürmer absolvierte bisher 110 Pflichtspiele für den Meister und brachte es dabei auf 55 Tore und 21 Assists.

    Schützenkönig 2017/18

    Im Vorjahr wurde der Israeli mit 22 Treffern Torschützenkönig, derzeit führt er das Ranking mit neun Toren erneut an. Mit Salzburg wurde er zweimal Meister und einmal Cupsieger. Der Angreifer kam im Sommer 2016 von Grasshoppers Zürich, im darauffolgenden Winter wurde er ein halbes Jahr an den Schweizer Klub verliehen, ehe er nach dem Abgang von Jonatan Soriano bei den "Bullen" so richtig auf Touren kam.

    Sportdirektor Christoph Freund meinte über den bevorstehenden Abgang: "Für uns war immer klar, dass ein Stürmer mit seinen Qualitäten irgendwann den nächsten Schritt in eine große Liga machen wird. Vor allem seine Leistungen und seine Torquote in den internationalen Spielen haben in den letzten Monaten das Interesse etlicher großer Klubs geweckt." Außerdem sagte Freund in einer Klub-Aussendung: "Wir haben nun für alle Beteiligten eine zufriedenstellende Lösung gefunden."

    Ein Versprechen

    Dabbur selbst beschäftigt sich nach eigenen Angaben noch gar nicht mit dem spanischen Top-Verein, der erst kürzlich Maximilian Wöber unter Vertrag nahm. "Ich lebe im Hier und Jetzt und verschwende keine Gedanken an etwas, das in rund einem halben Jahr sein wird. Denn auch wenn ich ab dem Sommer bei einem anderen Klub spielen werde, steht für mich fest, dass ich bis zu diesem Zeitpunkt all meine Kraft und Energie für den Erfolg des FC Red Bull Salzburg aufwenden werde", versprach der Goalgetter.

    Bis zu seinem Abschied aus der Mozartstadt hat sich Dabbur noch viel vorgenommen. "Meine Ziele mit diesem tollen Team haben sich für mich nicht einen Millimeter verändert, wir haben im Frühjahr noch sehr viel vor." (APA, 17.1.2019)

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