McDonald's verliert Streit um die Marke Big Mac

17. Jänner 2019, 18:25
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Die irische Kette Supermac's hat einen prestigeträchtigen Sieg errungen

Der Big Mac ist das Aushängeschild von McDonald's, selbst ein eigenes Museum trägt den Namen des Doppeldeckers. Doch künftig ist der Bic Mac nicht mehr geschützt, weshalb jeder den Burger unter diesem Namen verkaufen kann. Das EU-Amt für geistiges Eigentum (Euipo) hat nämlich einer Beschwerde der kleinen irischen Fastfood-Kette Supermac's stattgegeben und McDonald's die Markenrechte an dem Begriff abgesprochen. Die Begründung: Die US-Kette hatte die Marke nicht ernsthaft genutzt.

Damit dürfen künftig Supermac's-Filialen ihre Burger unter dem Namen Big Mac verkaufen. "Die Begründung liest sich wie von jemandem, der noch nie bei McDonald's gewesen ist", schreibt dazu die Finanznachrichtenagentur Bloomberg. Sogar auf Wikipedia sei schließlich zu lesen, dass der Big Mac seit 1967 von McDonald's vertrieben wird.

Zu wenig verwendet

Doch Euipo kam zu dem Schluss, dass die Marke nicht kontinuierlich verwendet worden sei. Da halfen ach massenhaft angekarrte Werbematerialien nichts, die der Fastfood-Konzern im Verfahren vorlegte. Nun bleibt ihm die Berufung gegen die Entscheidung, die bereits angekündigt wurde.

Supermac's-Gründer Pat McDonagh freute sich: "Es war ein langer Weg, fast vier Jahre, aber es hat sich gelohnt, um Unternehmen zu schützen, die versuchen, gegen gesichtslose multinationale Konzerne anzutreten." (red, 17.1.2019)

  • Der Big Mac wird in die Freiheit entlassen.
    foto: afp/paul j. richards

    Der Big Mac wird in die Freiheit entlassen.

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