"Smash Ultimate": Immer mehr Spieler greifen auf verpönte Provokation "Teabagging" zurück

    16. Jänner 2019, 10:45
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    Nutzer werden kreativ, weil Nintendo bei Online-Partien die "Verspotten"-Option gestrichen hat

    Bei Super Smash Bros. Ultimate können sich Spieler bei Online-Partien nicht gegenseitig verspotten. Nintendo hat diese Option zumindest bei Online-Auseinandersetzungen gestrichen – bei lokalen Spielen ist es aber doch möglich. Natürlich hat der japanische Konzern diese Möglichkeit sehr kinderfreundlich gestaltet, verspottet man seinen Kontrahenten wird eine Animation ausgelöst, die Gegner provozieren soll.

    jmcrofts

    Gegner werden anderweitig provoziert

    Um Hitzköpfe bei Online-Partien herauszufordern, greifen Super Smash Bros. Ultimate-Spieler aufgrund der mangelnden Option deswegen auf einen anderen Weg zurück, Gegner zu verspotten. So sollen laut einem Bericht von Kotaku etliche Nutzer mit "Teabagging" angefangen haben. Diese Praxis ist im kompetitiven Online-Gaming verbreitet. Konkret stellt sich ein Spieler über einen anderen Geschlagenen und hockt sich mehrere Male auf sein Gesicht hin.

    "Teabagging" verpönt

    Bei E-Sports-Events ist "Teabagging" verpönt, mancherorts sogar verboten. Seine Anfänge hat die Provokation bei Shootern wie Counter Strike und Quake. Bei Kampfspielen fand die Praxis in weiterer Folge Anwendung, um Kontrahenten aus der Fassung zu bringen. Profi-Spieler stehen "Teabagging" kritisch gegenüber, weil die Provokation tatsächlich spielerische Vorteile verschaffen kann. Als ein Overwatch-Profi bei einem Game seinen Gegner mit der Geste versah, wurde er vom Publikum sogar ausgebuht. (red, 16.1.2019)

    • Artikelbild
      foto: nintendo
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