Eklat in Elbphilharmonie: Publikum verlässt Jonas-Kaufmann-Konzert

    16. Jänner 2019, 10:08
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    Wegen schlechter Akustik haben Konzertbesucher zuerst rebelliert, dann den Saal verlassen

    Hamburg – Nach einem Konzert in der berühmten Hamburger Elbphilharmonie hat der Startenor Jonas Kaufmann die Akustik in dem Konzerthaus kritisiert. "Sein Klang hat auch mit der Materialwahl zu tun, die mich am Anfang sehr verstört hat", sagte Kaufmann in einem Interview des "Hamburger Abendblatts" (Dienstag).

    "Und ich frage mich auch wirklich, ob man nur bei der Planung dieses Saals einzig an Konzerte mit großen Orchestern gedacht hat und nicht die Vielfalt unseres Metiers", so der Sänger. Bei seinem Konzert am Samstag im Großen Saal der Elbphilharmonie war Kaufmann einem Bericht der Zeitung zufolge durch Zwischenrufe von Zuschauern, die nichts hören konnten, oder während des Auftritts die Plätze wechselten, um besser hören zu können, gestört worden. Einige von ihnen hätten den Saal demonstrativ verlassen.

    Schon bei der Eröffnung 2017 war es bei Sologesangskonzerten (u.a. Bryn Terfel) zu ähnlichen akustischen Problemen gekommen. (APA, 16. 1. 2019)

    • Bemängelt die Akustik in der berühmten Hamburger Elbphilharmonie: Startenor Jonas Kaufmann.
      foto: apa/neubauer

      Bemängelt die Akustik in der berühmten Hamburger Elbphilharmonie: Startenor Jonas Kaufmann.

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