Nach Activision-Bungie-Trennung: Sammelklage in Arbeit

    15. Jänner 2019, 10:22
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    Aktie nach Ankündigung Dämpfer erlebt – nun soll Insider-Trading nachgewiesen werden

    Activision und Destiny-Entwickler Bungie gehen künftig getrennte Wege. Die Ankündigung dazu, wurde laut einem Bericht von Kotaku von der Belegschaft jubelnd aufgenommen. Weniger gefallen hat die Trennung allerdings den Investoren von Activision. Die Aktie des Publishers hat nämlich kurzzeitig einen ordentlichen Dämpfer erfahren. Nun wird eine Sammelklage vorbereitet, da untersucht wird, ob Activision-Mitarbeiter Betrug begangen haben.

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    Insider-Trading?

    Bei der Untersuchung von Pomerantz LLP geht es vermutlich darum, dass Insider-Trading betrieben wurde. All jene, die vorab zu der Trennung Bescheid wussten, konnten auf diesem Wege ihre Aktien verkaufen und so einen Verlust vermeiden. Bewiesen ist in diese Richtung freilich noch nichts, illegal ist dieses Vorgehen auf jeden Fall. Die Anwälte prüfen nun, ob eine Klage gegen Activision Erfolg haben könnte.

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    Wie geht es mit "Destiny 2" weiter?

    Wie es mit Destiny 2 weitergeht, ist nach der Trennung der beiden Unternehmen übrigens offen. Die Ankündigung wurde zwar bejubelt, nun muss allerdings entschieden werden, was mit dem Spiel passiert. Bungie könnte mit einem größeren Investor einen Neustart angehen und entweder Destiny 3 präsentieren und/oder vorherige Vorhaben kübeln. Oder aber Bungie macht einfach weiter wie bisher. (red, 15.1.2019)

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