Gewalt in der Beziehung: Userinnen erzählen

    User-Diskussion16. Jänner 2019, 12:02
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    Häusliche Gewalt ist nach wie vor ein Thema, das tabuisiert und zu wenig ernst genommen wird – dabei ist eine von fünf Frauen in Österreich Gewalt ausgesetzt

    Fast jedem Mord an einer Frau gehe eine Drohung voraus, so Andrea Brem, Geschäftsführerin der Wiener Frauenhäuser. Dennoch werde Gewalt gegen Frauen immer noch bagatellisiert. Dabei betrifft das Thema viele: Fast zwei Drittel aller 42.079 Anzeigen wegen Tötung, Körperverletzung, sexueller Übergriffe und Raub standen laut Kriminalstatistik 2017 in Zusammenhang mit Beziehungstaten.

    Stimmen aus dem Forum

    Auch im STANDARD-Forum teilen Betroffene ihre persönlichen Erfahrungen mit häuslicher Gewalt. Einige waren bereits als Kind damit konfrontiert:

    Auch diese Userin erlebte schon in der Familie häusliche Gewalt:

    Wie es dazu kommt, dass man sich in einer gewalttätigen Beziehung wiederfindet, erklärt diese Userin. "Wie ein Geschwür, das langsam wächst", würden sich die destruktiven Muster einschleichen, sagt sie:

    "Nur ein Ausrutscher" sei die Gewalt in der Beziehung gewesen, so der Ex-Partner dieser Userin:

    Als "eine Art Stockholm-Syndrom" bezeichnet diese Userin das Gefühl während ihrer Beziehung:

    "Ich hab mich so sehr geschämt, dass ich das mit mir machen lasse", erzählt diese Userin bezüglich der Frage, warum es so schwierig war, sich Hilfe zu holen:

    "Vertraut euch jemandem an!", rät diese Userin aus eigener Erfahrung Betroffenen:

    Haben auch Sie als Frau in Ihrer Beziehung Gewalt erlebt?

    Wie haben Sie sich aus der Situation befreit? Was hat geholfen, was raten Sie Betroffenen? (aan, 16.1.2019)

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