Industrieproduktion im Euroraum unerwartet stark gesunken

    14. Jänner 2019, 11:14
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    Mit einem Minus 1,7 Prozenten war dies der größte Rückgang seit Februar 2016

    Brüssel – Die Industriebetriebe im Euro-Raum haben ihre Produktion überraschend stark gedrosselt. Sie stellten im November 1,7 Prozent weniger her als im Vormonat, wie das Statistikamt Eurostat am Montag mitteilte. Dies war der größte Rückgang seit Februar 2016. Von Reuters befragte Ökonomen hatten nur ein Minus von 1,5 Prozent erwartet, nach einem mageren Plus von 0,1 Prozent im Oktober.

    Vor allem bei Maschinen, Anlagen und anderen Investitionsgütern gab es mit 2,3 Prozent einen spürbaren Rückgang. Die Produktion von Energiebetrieben hingegen fiel nur um 0,6 Prozent.

    Keine Daten aus Österreich

    Keine Daten lagen aus Österreich vor. Acht EU-Staaten verzeichneten ein Plus, 15 Länder registrierten ein Minus, Niederlande und Polen blieben unverändert und keine Daten gab es neben Österreich auch aus Belgien und Zypern.

    Im Jahresvergleich – November 2017 zu November 2018 – lag das Minus in der Eurozone bei 3,3 Prozent. Die EU kam auf einen Rückgang von 2,2 Prozent. Irland musste mit -9,1 Prozent den stärksten Rückgang verbuchen, Estland mit 7,9 Prozent konnte die höchste Steigerung im Jahresabstand einfahren. Wiederum keine Daten gab es aus Österreich. (14.1.2019, APA, Reuters)

    • Die Konjunktursignale stehen auf rot Irland musste den stärksten Industrie-Rückgang verbuchen
      foto: apa/hans klaus techt

      Die Konjunktursignale stehen auf rot Irland musste den stärksten Industrie-Rückgang verbuchen

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