Nach Unfällen stoppt Lime seine E-Scooter in der Schweiz

    13. Jänner 2019, 11:48
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    Mehrere Vorfälle mit Verletzten führten zu einer Unterbrechung des Verleihdienstes

    Der E-Scooter-Verleiher Lime hat in der Schweiz seine Services unterbrochen. Anlass sind mehrere Unfälle, die wohl durch einen Software-Fehler verursacht wurden. So setzten bei einigen Nutzern während der Fahrt die Bremsen ein, sodass sie von den Scootern katapultiert wurden. Das Resultat waren ausgerenkte Schultern und gebrochene Ellbogen.

    Werkstatt

    Lime hat nun alle Scooter in die Werkstatt beordert, um die Vorkommnisse zu prüfen. Ein möglicher Grund könnte ein Software-Update während der Fahrt sein, das wiederum den Diebstahlschutz auslöst und damit die Bremsen aktiviert. Das Unternehmen hat sich in einem E-Mail bei seinen Kunden entschuldigt. Jeder Schweizer Kunde erhält einen Gutschein über 15 Minuten Verleihzeit.

    Sicherheit vernachlässigt?

    "Es stellt sich die Frage, ob die Sicherheit vernachlässigt wird, um aggressiv neue Märkte erobern zu können", kommentiert Techcrunch. In mehreren Ländern Europas zögern die Behörden, E-Scooter zuzulassen. In Österreich ist Lime seit Ende September aktiv. (red, 13.1.2019)

    • Lime beordert in der Schweiz alle E-Scooter zurück in die Werkstatt
      foto: apa/afp/bouys

      Lime beordert in der Schweiz alle E-Scooter zurück in die Werkstatt

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