Staatsoper Hamburg sucht für "Nabucco" Geflüchtete

    7. Jänner 2019, 18:11
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    Zur Mitwirkung in einer Neuinszenierung der Verdi-Oper von Kirill Serebrennikow

    Hamburg – Die Staatsoper Hamburg sucht Geflüchtete zur Mitwirkung in einer Neuproduktion von Nabucco von Giuseppe Verdi. Inszenieren wird die Oper der russische Regisseur Kirill Serebrennikow, der seit 2017 in Moskau unter Hausarrest steht.

    Der Regisseur hatte der Staatsoper zeitig eine ausgearbeitete Regie zukommen lassen und steht mit der Staatsoper per Video in Kontakt. Die Premiere ist am 10. März. Serebrennikow ist der Unterschlagung angeklagt. "Wir geben die Hoffnung nicht auf, dass er die Inszenierung noch vor Ort leiten kann", sagte Pressesprecher Michael Bellgardt am Montag.

    Serebrennikow ist in Russland der Unterschlagung angeklagt. Die Anklage wirft ihm vor, bei einem Theaterprojekt 133 Millionen Rubel (ca. 1,7 Millionen Euro) staatlicher Zuschüsse unterschlagen zu haben. Serebrennikow bestreitet jede Schuld und kritisierte die Ermittlungen als politisch motiviert. (APA, 7.1.2019)

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