Kaiser gegen Landeshauptmann-Direktwahl

    5. Jänner 2019, 13:32
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    Kärntner Landeshauptmann lehnt Vorstoß aus Tirol und dem Burgenland ab

    Wien/Klagenfurt – Der Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) lehnt den Vorschlag seines Tiroler Amtskollegen Günter Platter (ÖVP) und des burgenländischen SPÖ-Chefs Hans Peter Doskozil nach einer Landeshauptmann-Direktwahl ab. Die Verbindung zwischen der wahlwerbenden Gruppierung und der Person an der Spitze sei stärker als auf Ebene der Bürgermeister, begründete Kaiser.

    Nichts hält Kaiser auch von einer Steuerautonomie für die Bundesländer. Er fürchtet in einem Land mit "überschaubarer Größe" einen Steuerwettbewerb der Länder untereinander und denkt, dass dies den derzeitigen Finanzausgleich konterkarieren würde, wie er am Samstag im Ö1-Mittagsjournal sagte.

    Im Rahmen der Steuerreform würde er sich wünschen, dass der SPÖ-Vorschlag zum Thema Wohnen übernommen wird. Dieser sieht die Abschaffung der Mehrwertsteuer auf Mieten von zehn Prozent vor: "Das wäre ein Ansatz, der sofort bei den Menschen ankommt." Er bekräftigte neuerlich, dass die SPÖ Vermögenssteuern nicht ad acta lege. (APA, 5.1.2019)

    • Peter Kaiser ist gegen einen Steuerwettbewerb zwischen den Ländern.
      foto: apa/barbara gindl

      Peter Kaiser ist gegen einen Steuerwettbewerb zwischen den Ländern.

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