Libysche Milizen ermorden im Tschad über 30 "Nichtaraber"

    30. Dezember 2018, 23:06
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    Kämpfe in der Wüstenregion Tibesti – Berichte über Hunderte Verletzte

    N'Djamena – Arabische Kämpfer aus Libyen haben nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten in der Grenzregion Tibesti im benachbarten Tschad Goldwäscher überfallen und mindestens 30 von ihnen getötet. Mehr als 200 Menschen wurden bei den Kämpfen am Donnerstag und Samstag verletzt, wie die tschadische Organisation CTDDH am Sonntag erklärte.

    Ein tschadischer Vertreter beim Internationalen Verband der Menschenrechtsligen (FIDH), Abdul Asis Jussuf Mustapha, sagte, die Kämpfer hätten im nördlichen Gebiet Kouri Bougoudi alle "Nichtaraber" angegriffen und sie am Samstag vertrieben.

    Von Seiten der Armee wurden Kämpfe bestätigt, aber keine weiteren Einzelheiten mitgeteilt. In der Wüstenregion Tibesti im äußersten Norden des Tschad waren 2012 und 2013 Goldvorkommen entdeckt worden. Der Fund lockte Goldsucher aus dem In- und Ausland an. Immer wieder führt der Konkurrenzkampf um das Edelmetall zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Einheimischen und Zugereisten. (APA, AFP, 30.12.2018)

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